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Starke Vorstellung von Schmid/Wolf

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Louis Wolf (3. von links) und Toni Schmid (4. von links) sind Bayerischer Meister im Jungenzweier (13/14 Jahre).

Mit einem Bayerischen Meistertitel, einem zweiten und einem dritten Platz kehren die Ruderer des Waginger Rudervereins von der Bayerischen Meisterschaft in Schweinfurt zurück.


Toni Schmid und Louis Wolf hatten gleich zwei schwere Aufgaben zu meistern: Neben dem Rennen zur Bayerischen Meisterschaft wollten sie sich für den Bundeswettbewerb im Jungenzweier (13/14 Jahre) qualifizieren. Den Vorlauf zur Bayerischen Meisterschaft konnten die beiden im Jungenzweier klar gewinnen.

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Im Finale mussten sie gegen die Lokalmatadoren aus Schweinfurt antreten, mit denen sie sich schon in der Vorwoche in Nürnberg sehr spannende Rennen geliefert hatten. Zur Streckenhälfte hatte sich das Boot aus Schweinfurt einen Vorteil herausgearbeitet, den es bis 150 Meter vor dem Ziel auf knapp eine Bootslänge ausbaute. Doch dann erhöhte Schmid die Schlagzahl und die beiden Waginger schoben sich Schlag für Schlag an ihren Gegnern vorbei. Sie hatten auf der Ziellinie einen hauchdünnen Vorsprung. So wurden sie für ihre starke Willensleistung mit dem Titel belohnt.

Für die Qualifikation zum Bundeswettbewerb wurde ein eigenes Rennen über die Langstreckendistanz von 3000 m angesetzt. Sehr welliges Wasser mit Großschifffahrt und Motorbooten erforderte eine ausgefeilte Technik. Toni Schmid und Louis Wolf kamen mit den schwierigen Bedingungen gut zurecht, setzten sich gleich zu Beginn des Rennens entscheidend ab und bauten ihren Vorsprung bis ins Ziel kontinuierlich aus. So nahmen die Waginger ihre Tickets zum Bundeswettbewerb in Empfang, der Anfang September in München stattfindet.

Am zweiten Wettkampftag zeigte der Waginger Jungenvierer (13/14 Jahre) mit Toni Schmid, Louis Wolf, Philipp Huber, Thorben Kausior und Steuerfrau Tabea Susin ein hervorragendes Rennen über 1000 m. Vom Start weg lagen sie auf dem zweiten Platz und mussten nur den Regensburger Ruderern den Vortritt lassen.

Jule Kausior qualifizierte sich im Mädchen-Einer (14 Jahre) mit einem Sieg im Vorlauf für das Finale. Mit kräftigen Schubschlägen fuhr sie über die 1000-m-Strecke und überquerte hinter den Ruderinnen aus Passau und Nürnberg als Dritte die Ziellinie. David Jahn überzeugte im Einer der Leichtgewichte (15/16 Jahre) – in dem mit 20 Ruderern größten Teilnehmerfeld der Regatta – im Vorlauf, doch sein zweiter Platz reichte nicht für den Endlauf.

Auch der Mixed-Vierer (13/14 Jahre) mit Philipp Huber, Jule und Thorben Kausior, Tabea Susin und Steuerfrau Samira Bauer erwischte einen schweren Vorlauf. Dem späteren Zweiten aus Regensburg konnten sie nur auf der ersten Streckenhälfte Paroli bieten, mussten dann aber abreißen lassen. Sie hatten Pech, da nur ein Vorlaufsieg zur Finalteilnahme gereicht hätte. fb

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