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Starke Saison lässt hoffen

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Er durfte heuer erstmals an der Junioren-WM teilnehmen: Skilangläufer Alexander Brandner aus dem Stützpunkt Ruhpolding. (Foto: Wechslinger)

Die Saison lief gut, nur nach dem Abschluss der Wettkämpfe gab es eine große Enttäuschung: Skilangläufer Alexander Brandner (WSV Bischofswiesen) aus dem Stützpunkt Ruhpolding musste in Quarantäne. »Ja, ich wurde als Kontaktperson ersten Grades eingestuft«, bedauert er.


Die Maßnahme erwischte ihn ausgerechnet, als es wieder winterliche Bedingungen gab und das Langlaufen so richtig Spaß gemacht hätte. »Das war schon sehr blöd, fast schon 'Folter', da daheim bleiben zu müssen«, bedauert der 20-Jährige, der am kommenden Montag dann endlich wieder »raus« darf.

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Erstmals im Team für die Junioren-WM

»Rein« schaffte er es – erstmals in seiner Karriere – ins Team für die Junioren-Weltmeisterschaften in Vuokatti (Finnland), und zwar in der Altersklasse U 20. Dort »konnte ich aber nicht alles zeigen«, kommentiert er seinen 54. Platz über 10 km Freistil im großen Teilnehmerfeld. Denn eigentlich ist Brandner im Sprint stärker, doch bei den internen Qualifikationsrennen zur JWM hatte er sich eben über gute Leistungen auf der Distanz einen JWM-Startplatz gesichert. Insgesamt präsentierte sich Brandner aber gerade bei den Continentalcups, bei denen letztlich immerhin noch vier von sechs stattfinden konnten, »schon mit ein paar guten Leistungen«, freut er sich. Schon in Premanon (Frankreich) hatte er besonders mit Rang 14 über 10 km Freistil überzeugt. In Pokljuka (Slowenien) setzte er sein Glanzlicht: Brandner erreichte im Sprint das Finale und wurde dort Vierter. »Ich habe schon gemerkt, dass im Sprint mal mehr möglich sein könnte. Aber ich hätte nicht erwartet, dass es fürs Finale und dort sogar für den 4. Platz reicht«, zeigt sich Brandner angetan.

Der 20-Jährige gehört der Landespolizei (Ainring) an und ist somit als Profi im Skilanglauf abgesichert. Seine Ausbildungsphase bei der Polizei hätte bereits in dieser Woche begonnen – für ihn geht es nun aber wegen der Quarantäne erst nächste Woche los.

»Im Kraftbereich muss ich noch zulegen«

Bei seiner sportlichen Weiterentwicklung sieht er sich von der Lauftechnik her »schon ziemlich gut« gerüstet. »Aber vor allem im Kraftbereich muss ich noch zulegen, ebenso wie in der Ausdauer«, weiß er. »Zulegen« wolle er zudem auch in der klassischen Technik.

Schließlich geht es für ihn in der kommenden Saison erstmals darum, sich für die Junioren-WM nicht in der Klasse U 20, sondern in der Altersklasse U 23 zu qualifizieren – dort muss er also mit noch härterer Konkurrenz rechnen. Dafür will er sich richtig »ins Zeug« legen. Im Training für den kommenden Winter will Alexander Brandner am Stützpunkt Ruhpolding die Grundlagen dafür legen, dass es auch in der U 23 für ihn wieder erfreuliche Ergebnisse gibt. who

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