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Starke Leistungen im Sprint und Pech im Distanzlauf

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Er holte sich den Sprint in der Klasse U 20/Männer: Jakob Leismüller vom heimischen Stützpunkt. (Foto: DSV)

Starke Ergebnisse am ersten Tag und Wachspech am zweiten Tag prägten aus heimischer Sicht das Geschehen beim Deutschlandpokal der Skilangläufer am Arber. Im Hohenzollern-Skistadion am Arbersee wurde ein Skating-Sprint sowie ein Distanzlauf in klassischer Technik ausgetragen. Und beim zweiten Wettbewerb »hat es nach einiger Zeit angefangen, zu schneien. Die Sportler, die Wachsski hatten, bekamen dann Schneestollen unter den Skiern und waren deutlich im Nachteil, auch von uns haben einige aufgeben müssen«, berichtet Stützpunkttrainer Frank Nitsch.


Er betreut ja mit Manuel Schnurrer (Übersee) vorwiegend die älteren Sportler des Teams. Das Wachspech erwischte auch die jüngeren Jahrgänge, »viele davon haben ja gar keinen 'No-Wax-Ski' und mussten deshalb mit den gewachsten Brettern laufen«, erklärt der 39-Jährige.

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Jakob Leismüller setzt sich durch

Er durfte sich aber auch über einen Stützpunkt-Sieg im Sprint freuen: In der gemischten Klasse von Herren und U 20 setzte sich nämlich Jakob Leismüller (SC Partenkirchen) durch. Sein Bundespolizei-Kollege Jonas Schröter (SCMK Hirschau) wurde Fünfter, auch Jonah Werner (SC Aising-Pang) mischte als Siebter sehr gut mit. Die weiteren Platzierungen: 16. Philipp Stasswender, SC Vachendorf; 17. Sebastian Kistenmacher, SK Berchtesgaden, 19. Moritz Bauroth, SCMK Hirschau/Stützpunkt; 20. David Hiebl, SV Oberteisendorf.

Im Sprint der Frauen/U 20 wurde Kim Hager (SC/TV Gefrees/Stützpunkt) Dritte, Johanna Heibler (WSV Samerberg) Neunte. Über 10 km wurde Hager bei den Juniorinnen U 20 (8) ebenfalls Dritte und Heibler Fünfte.

Über 15 Kilometer holte sich im Feld der Herren (9) Tobias Alraun (SC Aising-Pang) den vierten und Jakob Leismüller den sechsten Platz. In der U 20 (10) war Moritz Bauroth als Vierter bester Stützpunkt-Athlet. Es folgten: 7. Philipp Stasswender; 8. Jonah Werner; 9. Jonas Schröter; 10. David Hiebl.

Fabian Heibler, der das Trainerteam des jüngeren Nachwuchses anführt, konnte sich ebenfalls über gute Sprint-Leistungen seiner Schützlinge freuen. »Doch am Sonntag war es nur ein schmaler Grat zwischen einem guten und einem schlechten Ski. Dass man das als Qualifikations-Wettkampf für die EYOF-Spiele mitwertet, finde ich eher unglücklich«, klagt er.

Denn eigentlich sei sein Team super drauf gewesen. So lag Sophie Lechner (TSV Marquartstein) über 10 km in der Jugend U 18 nach der ersten Runde noch knapp hinter der Führenden, musste aber wegen der Schneestollen unter dem Ski ebenso aufgeben wie Lena Scheck (WSV Aschau), Michael Aschauer (SV Oberteisendorf), Alexander Brandner (WSV Bischofswiesen/alle U 18) und Sebastian Kistenmacher (SK Berchtesgaden/U 20). Bei der weiblichen Jugend 16 war Charlotte de Buhr (SC Aising-Pang/9.) beste heimische Teilnehmerin. Es folgten: 19. Lia Stelter, SC Aising-Pang; 20. Chrissi Enzinger; 21. Lisa Zinecker, beide SV Oberteisendorf.

Im Sprint der U 18 wurde Sophie Lechner (TSV Marquartstein) Siebte – im Prolog war sie sogar viertschnellste Läuferin gewesen. Rang 11 erkämpfte Lena Scheck (WSV Aschau/8. Prolog). In der U 16 verbesserte sich Charlotte de Buhr von Rang 11 im Prolog auf Platz 9 im Gesamtklassement. Die weiteren Ergebnisse: 13. Chrissi Enzinger; 18. Lisa Zinecker; 20. Lia Stelter.

Balthasar Strähhuber erkämpft Rang 19

Im Distanzlauf der männlichen Jugend 16 erkämpfte Balthasar Strähhuber (SC Traunstein) Rang 19 vor Henrik Olfs (SC Aising-Pang), Platz 25 belegte Simon Pfaffinger (WSV Reit im Winkl). In der U 18 kam Simon Leismüller (SC Partenkirchen/Stützpunkt) über 15 km auf den 26., Lukas Stuffer (WSV Kiefersfelden) auf den 35. Platz. Im Sprint tags zuvor landete Strähhuber – als Sechster des Prologs – letztlich auf Rang 11, 14. wurde Simon Pfaffinger, Rang 26 erkämpfte Olfs.

Ganz stark präsentierte sich Alexander Brandner (WSV Bischofswiesen) im Sprint der U 18 und wurde Vierter. Es folgten: 16. Michael Aschauer, SV Oberteisendorf; 19. Lukas Stuffer; 31. Simon Leismüller.

So ärgerlich es sei, »dass man das Rennen am Sonntag durchgezogen hat: Meine Sportler wissen hoffentlich trotzdem, was sie draufhaben«, hofft Heibler. Für sein Team geht es nun darum, sich auf die Deutschen Jugendmeisterschaften (mit Deutschlandpokal) vom 1. bis 3. Februar in Schonach vorzubereiten. »Wir wechseln ab, trainieren mal in Sachrang, mal am Samerberg, und wenn möglich auch wieder im Drei-Seen-Gebiet.«

Für Frank Nitsch und Manuel Schnurrer dagegen ging es bereits gestern in Richtung Junioren-WM nach Lahti (Finnland). Das DSV-Team – darunter ihre Schützlinge Anian Sossau (SC Eisenärzt), Florian Knopf (SLV Bernau), Albert Kuchler (SpVgg Lam), Alexandra Danner (SC Lenggries) und Kim Hager – reist am morgigen Donnerstag nach Finnland, wo am Sonntag mit dem Sprint der Junioren der erste Wettkampf geplant ist. who