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Starke Leistungen beim Ländervergleich in Antholz

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Bei den Schülerinnen 14 siegte Lisa Spark (SC Traunstein, Mitte) vor Franziska Aigner (SC Schleching, links)) und Maria Sachenbacher (SK Ramsau).

Erstmals wurde im Weltcupstadion in Antholz ein Dreiländer-Vergleichskampf im Biathlon ausgetragen. An diesem Rennen nahmen ca. 100 Athleten aus Bayern, Tirol, Südtirol und der Schweiz teil. Die Organisatoren hatten aufgrund der warmen Temperaturen alle Hände voll zu tun, um den jungen Athleten gute Bedingungen auf der Loipe zu bieten – und schafften dies zur vollsten Zufriedenheit aller Teilnehmer.


Und die Ergebnisse der Sportler des SV Chiemgau und des Inngaus waren wiederum zur vollsten Zufriedenheit ihrer Trainer und Betreuer.

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Nicht nur mit den schwierigen Verhältnissen, sondern auch mit der Höhe mussten sich die heimischen Biathleten arrangieren, was ihnen aber sehr gut gelang.

32 Sportler aus Bayern

Für die Athleten der Schülerklasse 14 und 15 ist dieses Rennen der einzige internationale Vergleich in der Wintersaison und diese wollten hier natürlich beweisen, dass sie fleißig trainiert hatten. Die besten fünf Sportler und Sportlerinnen aus den verschiedenen Landesverbänden konnten sich für die Teilnahme an diesem Wettkampf qualifizieren.

Die heimischen Trainer Alexandra Grießenböck und Engelbert Sklorz sowie ihr Wachser Jörg Müller (SC Ruhpolding) waren mit 32 Sportlern nach Antholz gereist, verstärkt mit Biathleten aus Neubau, Bodenmais, Bad Tölz, Tegernsee, Nesselwang, Hochvogel München, Kiefersfelden, Oberammergau, Ramsau sowie deren Trainern und Betreuern.

Am ersten Tag wurde ein Massenstartrennen ausgetragen – und schon hier zeigte sich die Stärke der Chiem- und Inngauer Sportler.

In der S 13 gewann Johan Werner (WSV Kiefersfelden) nach 4 km und 4 Schießeinlagen souverän. Bei den Schülerinnen 14 siegte Lisa Spark (SC Traunstein) vor Franziska Aigner (SC Schleching) und Maria Sachenbacher (SK Ramsau). Marc Hoheisl (WSV Kiefersfelden) erreichte in der S 14 Platz 3.

In bayerischer Hand

Ebenfalls in bayerischer Hand war die Klasse der S 15 weiblich. Franziska Pfnür (SK Ramsau) siegte nach 6 km und 4 Schießeinlagen (0 Fehler), Emelie Haßlberger (SC Ruhpolding) erreichte Platz 5, Nina Bürger (SV Oberteisendorf) kam zeitgleich mit Lisa Gastager (SC Ruhpolding) auf Platz 7.

In der S 15 wurde Christoph Müller (SC Ruhpolding) nach 6 km und 4 Schießeinlagen mit einem Fehler Zweiter. Florian Schweiger (SC Ruhpolding) musste vier Strafrunden absolvieren, aber aufgrund seiner hervorragenden Laufleistung kam er auf Platz 3.

Für den zweiten Tag war ein Sprintwettkampf angesagt. Das Wetter meinte es nicht mehr so gut und schon beim Anschießen wehten starke Windböen durch das Antholzer Stadion.

Die heimischen Sportler waren jedoch wie immer voll motiviert und so gewann Florian Schweiger in der S 15 nach 6 km und 0 Schießfehlern, gefolgt von Christoph Müller, der einmal in die Strafrunde musste.

Franziska Pfnür siegte in der Klasse S 15 mit 0 Schießfehlern, Lisa Gastager leistete sich einen Fehler und erreichte Platz 5, Nina Bürger musste ebenso einmal in die Strafrunde und kam auf Platz 6. Emelie Haßlberger musste dreimal in die Strafrunde – sie erreichte Platz 9.

Johan Werner siegte dank seiner Laufleistung in der S 13 auch diesmal, obwohl er zwei Strafrunden drehen musste. Bei den Biathleten S 14 erreichte Marc Hoheisl Platz 9, gefolgt von Bernhard Schmid auf Platz 10. Bernhard hatte sein erstes Rennen, im Massenstart hatte er krankheitsbedingt pausieren müssen.

Die Schülerinnen 14 tauschten am zweiten Tag die Plätze – hier gewann Franziska Aigner vor Lisa Spark und Maria Sachenbacher. In der Mannschaftswertung erreichte das Team des Bayerischen Skiverbandes mit einem sehr großen Vorsprung vor Südtirol und Tirol Platz 1 und durfte somit den Wanderpokal, der bereits seit einigen Jahren im Besitz der »Bayern« ist, wieder mit nach Hause nehmen.

Für die Schülerbiathleten der S 15 – Franziska Pfnür (Ramsau), Nina Bürger (Oberteisendorf), Lisa Gastager, Emelie Haßlberger, Florian Schweiger, Christoph Müller sowie auch Lucas Lechner, Florian Mortier (alle Ruhpolding), Simon Lehrberger (Vachendorf/dieses Trio war an diesem Wochenende nicht dabei) – war dies der »letzte Wettkampf mit Luftgewehr«; ab der kommenden Saison starten sie in der Jugend und steigen auf das Kleinkalibergewehr um. Ein tolles, erfolgreiches Wochenende war hierfür sicher ein krönender Abschluss. S.S.