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Starke Leistung von Mayerbüchler, Titel für Hiebl

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Das war Pech: Nicole Köberle (vorn) wurde beim Supermoto in Fuglau in Stürze verwickelt und konnte so nicht um die vorderen Plätze mitkämpfen. (Foto: www.supermotogirls.de)

Rang zwei in der Gesamtwertung der Königsklasse (S 1 Prestige) für Peter Mayerbüchler (Inzell), souveräner Titelgewinn für Thomas Hiebl (Oberteisendorf) bei den S-3-Junioren und Pech für Nicole Köberle (Fridolfing): Das war die Bilanz beim Saisonfinale des Grenzlandcups mit Österreichischer Staatsmeisterschaft für die Supermotopiloten in Fuglau (Niederösterreich). Für Nicole Köberles Schwester Steffi Köberle dagegen gab es im Motocross im sächsischen Culitzsch den ersten – und einzigen – Einsatz der Saison im Motocross.


Im niederösterreichischen Fuglau dominierte bei seinem ersten Saisoneinsatz Andreas Buschberger und gewann beide Läufe der »Königsklasse« S 1 Prestige mit klarem Vorsprung. Im ersten Durchgang verwies der Österreicher seinen Landsmann Rudolf Bauer, Peter Mayerbüchler, Bernhard Hitzenberger und Kevin Maurer (beide Österreich) auf die Plätze. Als »Gast« in dieser Klasse wurde Thomas Hiebl Sechster. Für Kevin Zahorak und Martin Eschlberger (beide AMC Freilassing) gab's die Plätze 8 und 11.

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Im zweiten Rennen wurde Mayerbüchler auf seiner Yamaha YZ 450F abermals mit knappem Rückstand hinter Bauer Dritter. Auf Rang 4 folgte Hitzenberger vor Hiebl. Zahorak wurde Neunter, Eschlberger Elfter. In der Gesamtwertung musste sich Mayerbüchler damit nur Bernhard Hitzenberger geschlagen geben. Zahorak wurde Sechster, Eschlberger Achter.

In der Klasse S 3 Junioren feierte Thomas Hiebl im ersten Durchgang beim neunten Lauf seinen neunten Rennsieg und hatte damit bereits den Titel sicher. Rang zwei ging im ersten Durchgang an Martin Unterrainer (Österreich) vor Filip Zika (Tschechien). Im zweiten Lauf – ohne Hiebl – gewann Unterrainer vor Zika sowie Michal Vlasak, Maria Eschlberger (AMC Freilassing) verbesserte sich von Rang sieben auf Rang fünf.

Pech hatte Nicole Köberle (AMC Freilassing). Dabei hatte die Fridolfingerin auf der Autocross-Strecke, die zum Saisonfinale bestens vorbereitet war, am Trainingstag einen guten Rhythmus gefunden. Im Zeittraining erreichte sie die zwölfte Position in der durch die Tschechische Meisterschaft stark besetzten Klasse.

Doch am Renntag lief es nicht mehr nach Wunsch. Zum Warm-Up versuchte die 19-Jährige noch eine andere Reifenwahl und ging mit neuen Slicks in die Aufwärmrunden. Durch eine etwas zu kurze Anwärmzeit der neuen Reifen stürzte sie jedoch gleich am Anfang und musste das Warm-Up abbrechen. Dennoch ging sie zum ersten Rennen selbstbewusst in die Startaufstellung. Nach dem Start verhakte sich Nicole Köberle in der zweiten Kurve mit dem Lenker mit zwei Mitbewerbern und kam zu Sturz. Dadurch kam sie auf dem letzten Platz wieder in Fahrt, konnte den Rückstand von über zehn Sekunden auf das Feld noch aufholen, jedoch keinen anderen Fahrer mehr überholen.

Auch im zweiten Lauf des Tages kam Köberle vom Start wieder sehr gut weg. Doch wiederholte sich in der zweiten Kurve das Szenario aus dem ersten Durchgang: Zusammen mit zwei weiteren Fahrern stürzte die Fridolfingerin und konnte daher auch diesen Wettbewerb nur auf dem letzten Platz abschließen. In der Gesamtwertung erreichte sie Rang sieben.

Damit ist die sehr kurze Supermoto-Saison für Nicole Köberle schon wieder zu Ende. Sie wird sich – wie ihre Schwester Steffi – noch mit einigen Motocross- und Endurorennen fit halten und versuchen, hier noch einige gute Platzierungen zu erreichen, falls überhaupt gefahren werden kann.

Steffi Köberle (AMC Freilassing) wiederum trat im Eröffnungs- und gleichzeitig Finallauf im Motocross an. Auf der 400 km entfernten Motocross-Strecke im sächsischen Culitzsch fanden zwei international besetzte Läufe in der Ladysklasse statt. Im ersten Rennen konnte sich Steffi Köberle mit einem vierten Platz im vorderen Bereich einreihen.

Etwas schlechter lief es im zweiten Rennen des Tages: Vom Startgatter kam die 21-Jährige wieder sehr gut in die erste Runde. Nach dem ersten Umlauf begann es jedoch stark zu regnen und das Rennen wurde zu einer Schlammschlacht. Die extremen Verhältnisse kamen Köberle nicht entgegen und sie musste einige Positionen abgeben. Am Ende reichte es noch für Platz 6 in diesem Lauf – in der Tageswertung bedeuteten diese Platzierungen für Steffi Köberle den fünften Rang. who

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