weather-image
14°

Starke Leistung von Max Niedermaier

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Er war der beste Deutsche bei der EM: Max Niedermaier. In der Gesamtwertung wurde er Achter, erreichte aber am ersten Tag sogar das A-Finale. (Foto: Weitz)

Max Niedermaier war der beste deutsche Pilot bei der Eisspeedway-Europameisterschaft, die in Ufa (Russland) ausgetragen wurde. Der Edlinger erreichte den 8. Gesamtplatz – und war damit sogar punktgleich mit dem Gesamtfünften. Neunter wurde Tobias Busch (Stralsund), während sich Luca Bauer (Reit im Winkl) diesmal mit dem 13. Rang zufriedengeben musste.


Souverän fuhr dagegen Nikolaj Krasnikow zum Titelgewinn. Der Rekordweltmeister, der schon seit einigen Jahren nicht mehr an der kompletten WM teilnimmt, zeigte, dass er nichts verlernt hatte. An beiden Tagen entschied er jeweils die fünf Vorläufe für sich und gewann dann auch jeweils das A-Finale er punktbesten vier Fahrer.

Anzeige

An beiden Tagen wurden nach dem gleichen System auch im B-Finale die Plätze 5 bis 8, im C-Finale die Ränge 9 bis 12 und im D-Finale die Plätze 13 bis 16 ermittelt. Für die Tagesplatzierung gab es dann jeweils EM-Punkte für die Gesamtwertung. Diese entschied Krasnikow klar für sich. Er lag an beiden Tagen im A-Endlauf vor seinen Landsleuten Eduard Krysow und Dimitri Soljannikow.

Starker Vierter wurde am ersten Tag Max Niedermaier. Der 28-Jährige erkämpfte sich mit elf Punkten aus den Vorläufen die Teilnahme am A-Finale, in dem er dann hinter dem dominierenden Trio Rang 4 belegte. Tags darauf war es der Österreicher Charly Ebner, der sich mit den drei russischen Stars im A-Finale messen durfte – und erwartungsgemäß ebenfalls als Vierter ins Ziel kam.

Jeweils knapp am A-Endlauf vorbei schrammte der routinierte Niederösterreicher Harald Simon. Er gewann jedoch jeweils das B-Finale um die Ränge 5 bis 8. In diesem landete an beiden Tagen auch Tobias Busch, der dort jeweils Vierter und damit Achter der Tageswertung wurde.

Für Luca Bauer lief es nicht so gut. Der 18-Jährige – im Vorjahr EM-Gesamtachter – kam am ersten Tag »nur« ins D-Finale. Hier setzte er sich allerdings durch und wurde so 13. des Tages.

Am Folgetag erkämpfte er sich einen Platz im C-Finale, in dem er sich allerdings mit dem vierten Rang begnügen musste und somit Tageszwölfter wurde. Der EM-Endstand: 1. Nikolaj Krasnikow 32 Punkte; 2. Eduard Krysow 30; 3. Dimitri Soljannikow, alle Russland 28; 4. Harald Simon 24; 5. Charly Ebner, beide Österreich 21; 6. Lukas Hutla, Tschechien 21; 7. Wassili Nesytysch, Russland 21; 8. Max Niedermaier, Edling 21, 9. Tobias Busch, Stralsund 18; 10. Lukas Volejnik, Tschechien 14; 11. Josef Kreuzberger, Österreich 11; 12. Jo Saetre, Norwegen 10; 13. Luca Bauer, Reit im Winkl 9; 14. Radek Hutla, Tschechien 5; 15. Olli-Pekka Mati 4; 16. Tomi Kirilov, beide Finnland 3. who