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Starke Leistung trotz der Niederlage

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Er brachte den SVK in Wasserburg in Führung: Luca Schmitzberger. Doch zu einem Sieg reichte es für die Gäste trotz einer guten Leistung nicht. (Foto: Butzhammer)

Der SV Kirchanschöring kann gegen die Wasserburger »Löwen« nicht gewinnen. Am Samstag schieden die Gelb-Schwarzen im Inn-Salzach-Derby der ersten Runde des Toto-Pokals mit 3:1 (0:1) vor 120 Zuschauern beim Bayernliga-Rivalen TSV 1880 Wasserburg aus.


Dabei begann das Derby für den SVK hoffnungsvoll. Manuel Omelanowsky schoss kurz nach Spielbeginn nur knapp neben den Pfosten (2.), sechs Minuten später fand eine Hereingabe von rechts von »Omo« im Wasserburger Altstadt-Stadion keinen Abnehmer. In der 21. Minute setzte sich Johannes Kraus per Doppelpass über die rechte Seite schön durch, seine Hereingabe landete wieder bei Omelanowsky, der allerdings in Torwart Alexander Boschner seinen Meister fand.

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Kurz darauf die erste gefährliche Situation für die »Löwen«: Einen hohen Rückpass musste SVK-Torwart Stefan Schönberger per Hand halten, es folgte die Verwarnung für den ehemaligen Freilassinger und ein indirekter Freistoß: Michael Denz schoss von rechts und Schönberger verhinderte mit einer Glanzparade die Wasserburger Führung (24.).

Die Führung schoss dann der SVK: Kapitän Florian Hofmann brachte einen Freistoß von der rechten Seite in den Strafraum, Luca Schmitzberger traf ins rechte Eck zum 1:0 (29.). Die Mannen von der Innschleife waren mit Denz dem Ausgleich nahe, aber Schönberger war auf dem Posten (41.).

Kurz nach dem Seitenwechsel zeigte sich, in welche Richtung es in der zweiten Halbzeit gehen sollte. Wieder war es Denz, der eine verfehlte Kopfball-Abwehr nutzte und per Heber nur knapp den linken Pfosten verfehlte (48.). Auf der Gegenseite landete eine Hereingabe von Omelanowsky bei Torwart Boschner (50.), und Hofmanns Schuss nach einer Ecke wurde abgefälscht (57.). Dem folgte ein Doppelschlag der Wasserburger: Nach einer Hereingabe von rechts landete das Leder nach einigen Stationen bei Maximilian Höhensteiger - 1:1 (66.). In der nächsten gefährlichen Szene zog Leon Simethog von links aus der Distanz einfach mal ab - 2:1 (70.). Nach diesem Doppelschlag hätte Christoph Dinkelbach den Ausgleich für den SVK erzielen können, doch er schlenzte das Leder über das rechte Kreuzeck (75.).

Der SVK drängte, kam aber kaum zu nennenswerten Torchancen. Ein Schuss des eingewechselten Tobias Schild flog links am Pfosten vorbei (89.) und so erzielten die Wasserburger in der Nachspielzeit den 3:1 Endstand - nach einem Ballverlust an der Strafraumgrenze schoss Robin Ungerath ein (93.). Somit verlor der SVK das dritte Pflichtspiel in dieser Saison gegen den Lokalrivalen vom Inn.

SVK-Trainer Seppi Weiß fand die Niederlage »schade«. Er war vom Auftritt der gesamten Mannschaft, insbesondere den Kräften mit weniger Spielpraxis in der ersten Halbzeit, »wirklich positiv gestimmt. Sie haben alles gegeben und ein richtig gutes Spiel gemacht«, lobte er. Dem Gegner sei lange Zeit »nichts eingefallen«, durch zwei individuelle Fehler brachte der SVK die Gastgeber zurück ins Spiel. Seine Mannschaft hätte »es verdient gehabt, als Sieger vom Platz zu gehen. Das ist bitter, aber so ist es halt im Fußball«, bedauerte Weiß. Positiv allerdings sei: »Es war für mich und meine Trainerkollegen wichtig, zu sehen, dass wir die jungen Burschen jederzeit bringen können.«

TSV 1880 Wasserburg: Boschner, Maximilian Hain, Höhensteiger, Neumeier (68. Schaberl), Simeth (78. Barthuber), Stephan, Johannes Hain (57. Goncalves), Lindner, Grübl, Denz, Ungerath.

SV Kirchanschöring: Schönberger, Obirei, Janietz, Hosp (37. Dinkelbach), Kraus, Birner (45. Schild), Omelanowsky, Schmitzberger (61. Gürcan), Sternhuber (45. Reiter), Urban, Hofmann.

Tore: 0:1 Schmitzberger (29.), 1:1 Höhensteiger (66.), 2:1 Simeth (70.), 3:1 Ungerath (93.).

Gelb-Rote Karte: - / Janietz (91./wiederholtes Foulspiel).

Schiedsrichter: Hofbauer (Bernau).

Zuschauer: 120. mw

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