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Starke Leistung reicht nicht zum Sieg

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Er setzte diesmal wieder viele positive Akzente bei der DJK: Max Hoernes. (Foto: Weitz)

Die Basketballer der DJK Traunstein mussten trotz einer tollen Leistung über weite Strecken der Begegnung gegen den BC Hellenen München II eine 69:75-Niederlage einstecken. Sie bleiben jedoch mit 10:10 Siegen in der Bezirksoberliga hinter dem TV Traunstein (5./12:8) an der sechsten Position.


Ohne Daniel Berger unter den Körben und dem verletzten Regisseur Alexander Aigner konnten die Trainer Antonios Alexoudas und Martin Jimenez-Apro vor heimischer Kulisse gegen diesen routinierten Gegner nur auf acht Akteure zurückgreifen. Darunter war aber immerhin auch Matthias Kurzmeier. Somit war Vorsicht geboten, was das Foulspiel betrifft und es galt, sich die Kräfte gut einzuteilen. Doch kam es abermals gegen Ende der Partie zu zwei entscheidenden Ausfällen.

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Max Hoernes eröffnete den Punktereigen mit einem seiner beiden Dreipunktetreffer, ehe Kapitän Simon Scharf durch zwei Mitteldistanzwürfe eine 9:2-Führung herstellte. Auch Mathias Magg setzte Distanztreffer, sodass die Gäste sichtlich überrascht von der Ausbeute der Platzherren und selber noch nicht im Spiel angekommen waren. Die DJK-Führung wuchs auf 20:9, zum Ende des ersten Spielabschnitts betrug sie nach einem Dömel-Treffer 23:14.

Im zweiten Viertel fingen die Traunsteiner aus einer gut postierten Abwehr um Lenny van Dyck, Christian Ortner und Mathias Kurzmeier immer wieder Angriffe des BC ab und münzten diese in Treffer um. Die Führung – mit der nach dem Verlauf des Hinspiels, als man regelrecht vorgeführt worden war, so niemand gerechnet hatte – wuchs nach einem Distanztreffer von Philipp Aigner auf 40:22 an. Die routinierten Münchner reduzierten den Vorsprung der DJK bis zur Pause auf 42:29.

Nach der Pause erzielte Regisseur Max Hoernes den ersten DJK-Korb, ehe der Tabellendritte einige Zähler in Folge markierte und durch schnelles Passspiel immer wieder seine Distanzschützen in Position brachte. Aufbauspieler Or Sela gelangen trotz guter Bewachung in dieser Phase vier seiner insgesamt sechs Dreipunktetreffer, auf Seiten der DJK ging nun vieles daneben.

Der anfängliche Spielfluss fehlte ebenso wie die Treffsicherheit. Man musste wohl dem hohen Tempo zu Beginn Tribut zollen und zum Ende des dritten Spielabschnitts einen 47:51-Rückstand verbuchen.

Dennoch gaben die DJKler nicht auf und ließen sich nicht abschütteln. Die beiden Schiedsrichter hatten mit dem körperbetonten Spiel keine leichte Aufgabe und schickten die BC-Spieler 36 Mal an die Freiwurflinie. Zum Glück für die DJK verwandelten die Gäste davon nur 22.

Als Kapitän Simon Scharf seinem Ärger über ein nicht geahndetes Foul Luft machte und zudem ein technisches Foul zugesprochen bekam, musste der routinierte Center frühzeitig das Feld verlassen. Bitter war noch, dass ihm Max Hoernes folgte und somit die Angriffsformation stark dezimiert war. Dreipunktetreffer durch den emsigen Mathias Magg und Philipp Aigner, aber auch von Topscorer Alexander Dömel hielten den Rückstand zwar in Grenzen, eine Führung gelang trotz lautstarker Unterstützung der DJK-Fans jedoch nicht mehr. Die Münchner zeigten, warum sie nicht unverdient an der dritten Tabellenposition der Bezirksoberliga rangieren und brachten die Partie über die Zeit. Auf Seiten der DJK kann man dennoch über weite Strecken von einer hervorragenden Leistung sprechen.

Nun gilt es, im letzten Heimspiel am kommenden Sonntag (16 Uhr) erneut in der Hans-Dierl-Halle den TSV München Ost (4./13:7) zu bezwingen. Zum einen, um Verfolger TG Landshut (7./9:11) auf Distanz zu halten, zum anderen, um für den Rückrundenhöhepunkt – dem Derby beim TVT am 1. April (19 Uhr) – die Chancen auf eine bessere Platzierung in der Endabrechnung zu wahren.

Gegen den BC Hellenen München II spielten: Philipp Aigner 7 Punkte/1 Dreier, Alexander Dömel 23/1, Maximilian Hoernes 13/2, Matthias Kurzmeier, Mathias Magg 11/1, Christian Ortner, Simon Scharf 13, Lenny van Dyck. C.H.