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Starke Leistung nicht belohnt

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Für die Waginger Angreifer gab es kaum ein Durchkommen gegen die Kolbermoorer Defensive. Hier versucht Thomas Hofmann, sich gegen Fatia Demirkiran durchzusetzen. (Foto: Butzhammer)

Das erste Spiel des Fußball-Bezirksligisten TSV Waging unter Werner Lorant mit seinem Co. Beppo Benkert lockte 400 Zuschauer ins Wilhelm-Scharnow-Stadion. Viele Pressevertreter hatten den Weg nach Waging gefunden. Viele waren neugierig darauf, wie sich das Waginger Teams verkaufen würde. Es verkaufte sich gut, auch die Zuschauer waren von der Leistung des Waginger Team angetan. Doch die starke Leistung der »Seerosen« wurde nicht belohnt: Gegen den Tabellenzweiten SV/DJK Kolbermoor gab es eine 0:2-Niederlage.


Die Mannschaft war von Werner Lorant gut eingestellt worden. Man merkte den Spielern an, dass sie die Begegnung für sich entscheiden wollten. Dass es dann nicht klappte, lag an einigen wenigen Faktoren.

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In der ersten Hälfte fanden die »Seerosen« sehr gut ins Spiel. Sie hielten den Aufstiegsaspiranten in Schach. Man sah eine tolle Motivationssteigerung der Platzherren gegenüber den letzten Partien. Beide Defensivabteilungen standen äußerst sicher. Die Torhüter hatten kaum brenzlige Situationen zu bewältigen. Die ansonsten so gefährlichen Standard-Situationen der Kolbermoorer verpufften.

Die zweite Hälfte der Begegnung hatte ab der 68. Minute ein etwas anderes Gesicht. Nach einem verpatzten Einwurf versäumten es die Platzherren einmal, in der Defensive die Löcher zuzumachen. Anton Peter konnte aus 35 Metern abziehen. Sein Sonntagsschuss schlug unhaltbar für Torhüter Thomas Würnstl im Waginger Tor ein.

Nun wirkten die Platzherren angeschlagen. Die Gäste machten etwas mehr Druck. Die Waginger Offensive brachte keine guten Torchancen zustande. Die Entscheidung fiel in der 80. Minute, als sich Berni Mühlbacher an der Mittellinie verdribbelte und die Kolbermoorer den Ballgewinn zu einem Pass auf ihre rechte Angriffsseite nutzten. Patrick Eder, der ansonsten kaum zu sehen war, zog ohne Behinderung in den Strafraum und verwandelte zum 0:2. Die »Seerosen« waren fast unverdient durch zwei individuelle Fehler geschlagen. Über ein 0:0 hätten sich die Gäste nicht beklagen können. Trotzdem, doch sie waren eben in diesen zwei Situationen cleverer.

Fazit: Werner Lorant muss noch an einigen Hebeln ansetzen. Für das kommende Spiel in Amerang wird er das Team sicher wieder aufrichten. Vornehmlich in der Offensive muss etwas geschehen. Ansonsten war Werner Lorant mit der Leistung seines Teams zufrieden. Es kann nicht alles auf Anhieb klappen – doch in Amerang hofft man dann auf einen Sieg. Klu