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Starke Leistung in Sebring

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Auf dem Weg zum fünften Platz: der Kirchanschöringer Christopher Haase beim Zwölf-Stunden-Rennen in Sebring (USA). (Foto: Sideline Sports Photography)

Die 63. Ausgabe des Zwölf-Stunden-Rennens von Sebring (USA) brachte für den Kirchanschöringer Autorennfahrer Christopher Haase zwar nicht den erhofften Sieg in der GTD-Kategorie, dennoch darf der Audi-Pilot mit seiner Performance und dem Resultat beim Langstrecken-Klassiker in Florida zufrieden sein: Am Ende einer brutalen Hitzeschlacht gab’s den fünften Platz.


Haase hatte mit seinen Teamkollegen Dion von Moltke und Bryce Miller bereits den Vor-Test in Sebring absolviert, daher war das Team schon für das Training entsprechend gut vorbereitet. Die Hitze kam etwas überraschend, tagsüber kletterte das Thermometer auf 35 Grad. Daher waren Haases Erwartungen schon vor dem Zeittraining gedämpft: »Wir wussten, dass wir bei diesen Temperaturen nicht ganz vorne mitfahren können«. Doch der Startplatz im Mittelfeld sei in Ordnung gewesen.

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Das Rennen begann aber äußerst positiv: »Wir konnten uns relativ bald in der Spitzengruppe etablieren und waren immer in der Führungsrunde«, berichtete der Kirchanschöringer der mit dem Audi R8 LMS fehlerfreie, schnelle Einsätze hinlegen konnte: »Allerdings muss man sagen, dass wir zu keinem Zeitpunkt in der Lage waren, einen Angriff auf das Podium zu starten«, beklagt Haase.

»Auch nicht in der Nacht, wo es nur auf rund 29 Grad abgekühlt hatte. Das war schon etwas frustrierend. Du gibst alles, das Team arbeitet perfekt, das Auto läuft fehlerfrei – und man kommt dennoch nicht über Platz fünf hinaus. Aber dieses Thema liegt bei den Offiziellen«, spielte er auf die Unstimmigkeiten bei der Fahrzeug-Einstufung (»Balance of Performance«) an.

Dennoch überwiegt bei Haase die Freude über ein gutes Rennen: »Es hat alles perfekt funktioniert, vor allem unser Audi R8 LMS. Das ist auf der extremen Rumpelpiste von Sebring ein echter Beweis für die Qualität des Autos. Und das Rennen mit Bryce und Dion hat mir sehr viel Spaß gemacht. Motorsport in den USA bereitet mir persönlich ohnehin große Freude, weil dort für die Fans wahnsinnig viel gemacht wird und deren Begeisterung dementsprechend groß ist«, betont er.

Für Haase geht es gleich weiter: Nach der Rückkehr aus den USA ist er bereits an diesem Wochenende am Nürburgring beim ersten VLN-Rennen des Jahres am Start: »Dort werde ich das erste Mal im brandneuen Audi R8 LMS sitzen. Das Auto ist der Hammer«, freut er sich auf seinen Einsatz »gemeinsam mit meinen Jungs von Phoenix Racing.« Und mit großer Hitze muss er in der Eifel sicher nicht kämpfen... who