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Starke Leistung gegen die Andersen-Elf

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Voller Einsatz: Traunsteins Andre Köppl (links) versucht in dieser Szene, den Salzburger Christoph Bann zu bremsen. (Foto: Wirth)

Das war ein munterer Abschluss der Testspielphase für den SB Chiemgau Traunstein. Der deutsche Sechstligist unterlag zwar dem österreichischen Zweitliga-Club SV Austria Salzburg mit 1:3 (1:0), bot aber insbesondere im ersten Durchgang eine starke Vorstellung und führte nicht mal unverdient. Die 400 Zuschauer im Jakob-Schaumaier-Sportpark bedachten beide Teams immer wieder mit Applaus auf offener Szene. Die sehenswerte Begegnung hätte auch 3:6 oder 4:7 ausgehen können.


Die Mannen von SBC-Trainer Adam Gawron zogen in der 20. Minute durch Patrick Schön in Front, der nach kraftvoller Vorarbeit von Stefan Mauerkirchner am langen Pfosten goldrichtig stand und das Leder ins Netz beförderte. Mit einem Dreifachschlag nach einer Stunde Spielzeit drehte die Elf des früheren Bundesliga-Torschützenkönigs Jörn Andersen die Partie: Lukas Katnig glich zum 1:1 aus (59.), der eingewechselte Mehmet Bulut brachte die Mozartstädter in Führung (61.), und Elias Kircher sorgte unmittelbar danach mit einem prächtig gezirkelten Freistoß für den Endstand (62.).

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Torhüter Issa Ndiaye mit starker Leistung

»Für mich war dieser Test die Gelegenheit, der zweiten Garnitur Spielpraxis zu geben«, meinte Gästetrainer Andersen, »die Traunsteiner sind defensiv gut gestanden – wir hatten es schwer, durchzukommen.« In der Tat machten es die Hausherren mit ihrem 5-4-1-System der Austria nicht leicht, Chancen zu erarbeiten. Was dann doch auf den Kasten kam, wurde eine Beute von SBC-Torhüter Issa Ndiaye, der seine Extraklasse in vielen Szenen zeigte und vor allem auch die Flanken toll pflückte.

Doch auch die Gastgeber erarbeiteten sich gute Konter- beziehungsweise Schusschancen. So hätten Mauerkirchner, Andy Balck, Waldemar Daniel, Georg Dengel und Maximilian Eibl durchaus einschießen können.

»Ich sehe kleine Schritte nach vorne – wir müssen auch das Verlieren lernen, denn es wird nicht so weitergehen wie in der letzten Saison. Wir werden sehen, was die neue Liga hergibt«, sagte Gawron, der durchsickern ließ, dass jene Formation, die von Beginn an auf dem Platz stand, der Startelf vom kommenden Samstag (15 Uhr) in Deisenhofen sehr nahe kommt.

»In den letzten zwei Spielen hat sich die Stammelf herauskristallisiert«, so Gawron, der übrigens auch einen neuen »verlängerten Arm« hat: Max Bauer ist zum Kapitän des SBC und damit zum Nachfolger von Patrick Schön gewählt worden. Seine Vertreter sind Jochen Thudt und Tobias Berz.

Wie der SBC, so bestreitet auch die Austria am Samstag ihr erstes Pflichtspiel in der neuen Saison: In der ersten Hauptrunde des ÖFB-Pokals gastiert der Traditionsclub beim Lokalrivalen USC Eugendorf aus der Regionalliga West (18 Uhr). cs