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Starke Ergebnisse bei der Junioren-WM

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Anna Ostlender verpasste bei der Junioren-WM in Polen über 500 Meter knapp die Bronzemedaille. (Foto: Wukits) Foto: Ernst Wukits

Mit herausragenden Ergebnissen sind die beiden Inzeller Eisschnellläuferinnen Anna Ostlender und Josephine Heimerl von der Junioren-Weltmeisterschaft aus Polen zurückgekehrt. So verpasste Ostlender bei ihrem vierten Platz über 500 Meter die Bronzemedaille um acht Hundertstelsekunden. Mit 39,94 Sekunden lief sie zudem eine neue persönliche Bestzeit.


»Natürlich bin ich traurig, dass es nur knapp zu einer Medaille nicht gereicht hat. Allerdings habe ich auch nicht erwartet, dass dort ein Top-10-Platz möglich ist und deswegen ist der vierte Platz unglaublich«, sagte die 17-Jährige. Mit dem achten Platz über 1000 Meter in 1:21,13 Minuten gelang dem Talent ein weiterer Spitzenplatz bei den Titelkämpfen in Tomaszow-Mazowiecki.

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Ebenfalls einen Top-Platz erreichte Josephine Heimerl über die 1000 Meter. Mit 1:20,20 Minuten kam sie auf den fünften Rang, zuvor war sie über die 500 Meter (40,44 Sekunden) Neunte geworden. »Mit meinen Ergebnissen bin ich mehr als zufrieden«, freute sich die 19-Jährige. »Ich habe das ganze Jahr auf dieses Ereignis hintrainiert und kann voller Überzeugung sagen, dass ich meine Bestform abgerufen habe«, betonte Heimerl weiter. Sie hat ihre Entwicklung nach eigenen Worten vor allem ihrem Trainer Andreas Kraus zu verdanken.

Dieser zeigte sich mit den Ergebnissen seiner beiden Sportlerinnen ebenfalls sehr zufrieden. »Unsere Periodisierung im Training und die Wettkampfanpassung hat gut gepasst. Wir haben alle Saison-Höhepunkte zu 100 Prozent getroffen«, sagte Kraus. »Mit den Plätzen vier und fünf haben wir mehr erreicht als erwartet«, meinte er weiter.

Deswegen zeigte er sich etwas enttäuscht, dass es im Teamsprint zusammen mit Victoria Stirnemann (Erfurt) nur zum siebten Platz gereicht hat. »Ein wenig habe ich da auf die Bronzemedaille gehofft. Leider hat das nicht so gut geklappt wie zuvor im Training«, fügte Andreas Kraus hinzu. Verkraften konnten er und seine Mädchen auch die Ergebnisse im Massenlauf. Hier kam Heimerl auf Rang 14 und Ostlender auf den 20. Platz.

Bereits am kommenden Wochenende sind die Eisschnellläufer des DEC Inzell wieder im Einsatz. Bei der Sprint- und Allround-Weltmeisterschaft im norwegischen Hamar werden neben Roxanne und Joel Dufter auch Katja Franzen im Einsatz sein.

Gleich fünf junge Sportler vertreten Inzell beim Viking Race in Heerenveen. Diese gelten als inoffizielle Europameisterschaft im Nachwuchsbereich. Qualifiziert dafür haben sich Felix Motschmann, Maira Jasch und Leonie Mayrhofer sowie Leo Huber. Nachnominiert wurde Isabel Kraus, denn ein Startplatz wurde krankheitsbedingt wieder frei. SHu

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