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Beim Stadttriathlon Erding ging's neben Ligapunkten auch um die Bayerische Meisterschaft: Die Chiemingerin Sophie Vorschneider wurde in der AK 25 Vizemeisterin.

Starke Auftritte bei der Hitzeschlacht in Erding

Zweiter Liga-Einsatz in diesem Jahr für die Triathleten des TSV Chieming – und für beide Mannschaften lief es beim Stadttriathlon in Erding diesmal richtig gut! Bei der Hitzeschlacht belegten die Bayernliga-Herren am Ende den siebten Platz. Die Damen, die zusammen mit dem TV Memmingen in einer Startgemeinschaft ebenfalls in der Bayernliga antreten, verpassten nur knapp das Podest und zeigten sich nach dem Rennen überglücklich mit Rang vier. 


Die TSV-Athletinnen durften sich auch gleich doppelt freuen: Im Rahmen des Wettbewerbs wurde nämlich auch die Bayerische Meisterschaft ausgetragen – und dabei gab's für die TSV-Athletinnen in diesem Sprint (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) gleich einige Top-Plätze zu feiern! »Das war wirklich stark«, freute sich Mannschaftsführer Simon Manteufel.

Zumal auch die äußeren Bedingungen den Sportlern alles abverlangten. »Die Hitze war wirklich brutal«, betonte Manteufel. Vor allem beim Laufen sei es richtig anstrengend gewesen. »Deshalb waren die Laufzeiten wohl auch nicht ganz so gut«, ergänzte er. Ein Stück sei im Wald im Schatten gewesen, danach ging es wieder raus in die Sonne. »Da hat es einen regelrecht den Stecker gezogen«, berichtete er.

Die Männer, die beim ersten Liga-Wettkampf in diesem Jahr in Weiden Platz acht belegten, mussten erneut auf einen ihrer Top-Athleten verzichten: Stefan Ehehalt fiel für Erding verletzt aus. Die Mannschaft in der Besetzung Simon Manteufel, Christian Dammert, Maximilian Frey und Johannes Green lieferte trotzdem eine starke Leistung ab. »Unter dem Strich können wir damit zufrieden sein«, betonte Simon Manteufel.

Allerdings gibt es für das Team auch noch einige Hausaufgaben bis zu den nächsten Ligastarts zu erledigen. »Bei den Wechseln ist definitiv noch was drin«, sagte Manteufel – und nahm sich dabei selbst nicht aus. »Ich hatte im Vorfeld des Wettkampfs wegen den ganzen Besprechungen zu wenig Zeit, mir die Wechselzone genau einzuprägen, deshalb habe ich beim Wechsel aufs Rad prompt den falschen Korridor erwischt.« Wertvolle Zeit ging damit verloren. Pech hatte auch Maximilian Frey, dessen Zeitfahrrad einen Defekt hatte. Er musste mit dem Rennrad starten und verlor dadurch ebenfalls einige kostbare Minuten.

Mit dem Radfahren haderte Manteufel dann auch noch. »Das Zeitfahrrad war zwar erlaubt, aber es gab eben auch ein Windschattenverbot«, erklärte er. Weil aber neben den Liga- eben auch die Einzelstarter zeitgleich auf der Strecke waren, »war das alles eher schwierig und eine Riesenherausforderung«, fügte Manteufel hinzu. Schließlich mussten die Athleten den Abstand zu den Vorderleuten einhalten. »Man musste also eigentlich auf Angriff fahren, sonst war die Gefahr zu groß, dass man durchgereicht wird.«

Für die SG Allgäu-Chiemgau waren in Erding Sophie Vorschneider, Katharina Borowy, Paula Schuhbeck (alle TSV Chieming) und Julia Hübner (TV Memmingen) am Start – und es lief wie am Schnürchen für die Damen! »Das Podium ist gar nicht weit weg für die Mädels«, freute sich auch Simon Manteufel. »Der vierte Platz ist jedenfalls sehr cool!«

In der Tabelle rückten die SG-Damen, die in Weiden den siebten Rang belegten, damit auf den fünften Platz vor. Die Herren sind nach zwei Rennen jetzt Siebter. Der nächste Wettkampf ist für Sonntag, 17 Juli, in Hof (Olympische Distanz) angesetzt, ehe es zum Abschluss der Saison noch nach Beilngries (Sonntag, 31. Juli/Mannschaftssprint) geht. »Der fünfte oder sechste Gesamtplatz ist definitiv drin für uns«, sagte Simon Manteufel.

Für die TSV-Damen gab es in Erding neben dem hervorragenden Liga-Ergebnis aber auch noch einen anderen Grund zum Feiern: Denn sie waren mit ihren starken Leistungen auch in der Einzelwertung der Bayerischen Meisterschaft ganz vorn dabei! Sophie Vorschneider darf sich in der AK 25 nun Bayerische Vizemeisterin im Sprint nennen! Katharina Borowy(AK 20) und Paula Schuhbeck (Juniorinnen) wurden jeweils Dritte in ihrer Altersklassen.

Zudem waren auch noch Annette Renner (AK 40) und Tina Dilorenzi (AK 50) in Erding als Einzelstarterinnen erfolgreich dabei. Beide verpassten das Podest mit vierten Rängen nur knapp.

Die Chiemingerin Paulina Böhme startete derweil beim Tri Amsterdam. Sie zeigte auf der Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 45 km Radfahren, 10 km Laufen) eine starke Leistung und finishte in 2:49:06 Stunden als Gesamtsechste! Der Sieg ging an Anna Koopmans (2:43:37 Stunden). Damit wurde sie in ihrer Altersklasse F 23-29 Vierte. Bemerkenswert dabei: Böhme hatte die schnellste Schwimm- und Laufzeit.

SB

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