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Starke Aufholjagd in Frankreich

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Nach schwieriger Ausgangsposition konnten sie zahlreiche Konkurrenten hinter sich lassen: Christopher Haase (vorn) und seine Teamkollegen von Saintéloc Racing fuhren noch auf den 6. Platz im Rennen vor. (Foto: Olivier Beroud/Vision Sport Agency)

Der Kirchanschöringer Autorennfahrer Christopher Haase ist weiterhin in guter Form. Beim Rennen im Rahmen der Blancpain Endurance Series im südfranzösischen Paul Ricard zeigte er mit seiner Mannschaft von Saintéloc Racing eine starke Aufholjagd. In ihrem Audi R8 LMS fuhren sie insgesamt vom 32. Startplatz auf den 6. Platz im Rennen nach vorn.


Christopher Haase wollte mit seinen beiden Teamkollegen Mike Parisy und Gregory Guilvert den Aufwärtstrend der vorherigen Rennen fortsetzen. Das Ziel war es, abermals in die Punkteränge fahren – keine einfache Aufgabe im 57 Fahrzeuge starken Feld. In den ersten Trainingseinheiten konzentrierte man sich auf die optimale Rennabstimmung für den Saintéloc-Audi R8 LMS, da das Rennen auf sechs Stunden angesetzt war – eine Taktik, die sich noch bezahlt machen sollte.

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Das Qualifying stand daher nicht so im Vordergrund. Christopher Haase berichtet: »Ich habe in meinem Quali-Einsatz keine neuen Reifen verwendet, sondern habe mir den Satz für das Rennen aufgespart. Mike ist dann auf Startplatz 32 gefahren.« Auch wenn die Taktik nicht so sehr auf das Zeittraining abgestimmt war: Ganz zufrieden war Haase damit nicht. »Aber es war einfach zu viel Verkehr«, beschreibt er die Probleme, eine schnelle Runde hinzubekommen.

Im Rennen fuhr zunächst Christopher Haase in seinem Doppel-Einsatz dank einer tollen Leistung von Startplatz 32 bis auf Platz 15 nach vor: »Das Rennen war wirklich super, unser Audi lief perfekt und ich konnte Platz um Platz gutmachen«, freut er sich. Und so gut ging es auch weiter: »Gregory und Mike haben einen super Job abgeliefert und sind am Ende auf Platz sechs über die Ziellinie gefahren«, so der Kirchanschöringer.

Der 28-Jährige lobte »das gesamte Team von Saintéloc, das aus den Voraussetzungen das Optimum herausgeholt hat – immerhin kommt uns die Strecke Paul Ricard mit den langen Geraden aufgrund der aktuellen Balance of Performance nicht wirklich entgegen. Zudem ist das Level in Rennserien wie Blancpain oder ADAC GT Masters in diesem Jahr extrem hoch und professionell.«

Die Folge: »Dadurch wird jeder kleine Fehler, jedes kleine Problem beinhart bestraft. Wenn man unter diesen Gegebenheiten in die Top Ten fährt, dann ist das richtig gut«, zeigt sich der 28-Jährige erfreut. Daher sei er auch mit der Platzierung zufrieden. »Wir waren das zweitbeste Audi-Team und haben erneut Punkte für die Gesamtwertung mitgenommen. Jetzt geht’s zum Nürburgring, da freue ich mich auf ein hoffentlich ebenso erfolgreiches Heimspiel«, so Haase im Hinblick auf das anstehende Rennwochenende.

Den Sieg in Frankreich holten sich Rob Bell/Come Ledogan vom Team Garage 59 im Mc Laren 650 vor Pasin Lathours/Michele Rugola im Ferrari 483 sowie Rodrigo Baptista/Jan Magnussen vom Audi-Team WRT. In der Fahrerwertung führt nun Rob Bell mit 90 Punkten, Haase (23) rückte auf den 18. Platz nach vorn. In der Teamwertung führt Garage 59 mit 93 Zählern, Saintéloc Racing nimmt mit 25 Zählern den 10. Platz ein. who