weather-image
16°

Starbulls Rosenheim: Neue Liga – alte Ziele

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Angriffslustig: Neuzugang Tyler McNeely. (Foto: Ziegler)

Premiere in der Eishockey-Geschichte der Starbulls Rosenheim: Heute, 20 Uhr, starten die Kufenflitzer beim SC Rießersee in eine, zumindest dem Namen nach, völlig neue Liga – die DEL II. Die Liga ist zwar neu, doch die Ziele der Starbulls-Verantwortlichen bleiben die alten: Die Rosenheimer wollen auch in der neuen Spielklasse vorne mitspielen, wenn es nach dem Dritten Vorstand Richard Diebald geht, will man sogar ein gewichtiges Wort um den Meistertitel mitreden.


Auch wenn der Gesamtetat (1,78 Millionen Euro inklusive der aufwendigen Nachwuchsarbeit) für die neue Saison um etwa 150 000 Euro (brutto) gekürzt wurde, haben die Rosenheimer eine starke Mannschaft beisammen – eine »Multi-Kulti-Truppe« sozusagen.

Anzeige

Noch nie in der Geschichte des Rosenheimer Eishockeys gehörten Spieler aus sechs verschiedenen Nationen dem Team an. Neben den deutschen Spielern gehen 2013/2014 ein Finne (Pasi Häkkinen), ein Schwede (Robin Weihager), ein Däne (Kim Staal), ein Amerikaner (Shawn Weller) sowie ein Kanadier (Tyler McNeely) auf Punktejagd für die Starbulls. »Die Vorbereitung und die Zusammenstellung der Mannschaft war dieses Jahr aufgrund der bekannten Umstände nicht einfach. Unser Trainer Franz Steer und das Team rund um die Mannschaft haben aber wieder einen sehr guten Job gemacht«, lobt Diebald. Die Rosenheimer Verantwortlichen erwarten eine ausgeglichenere und deshalb auch interessantere Liga als in den vergangenen Jahren: »Einige Mannschaften, die im Vorjahr hinter uns standen, haben sich erheblich verstärkt«, weiß Diebald.

Für Rosenheim ist entscheidend, mit welcher Leidenschaft die Mannschaft spielt. »Das war bisher immer unser großer Vorteil«, betont Diebald, der natürlich auch auf die Unterstützung der Rosenheimer Fans hofft. Der kalkulierte Zuschauerschnitt liegt bei 2500, etwas niedriger als in der vergangenen Saison. Bei den verkauften Dauerkarten liegen die Starbulls knapp an der erwarteten 600er-Marke.

Der Zukunft des deutschen Eishockeys sieht man aus Rosenheimer Sicht positiv entgegen. »Wir stehen am Beginn einer Konsolidierungsphase. Die Zusammenarbeit mit der DEL funktioniert im Augenblick ganz gut, muss sich aber nun im Ligenalltag bewähren. Die Möglichkeit, in der nächsten oder übernächsten Saison das erstrebte Ziel Aufstieg zu realisieren, liegt an uns Clubs«, erklärt Diebald. bz