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Starbulls präsentieren sich »Multi-Kulti«

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Der US-Amerikaner Shawn Weller wird kommende Woche ins Eistraining der Rosenheimer Starbulls einsteigen.

Fünf Kontingentspieler, fünf verschiedene Nationen – so »Multi-Kulti« präsentierten sich die Eishockeyspieler der Starbulls Rosenheim noch nie. Im Kader für die nächste Saison stehen ein Finne (Torhüter Pasi Häkkinen), ein Schwede (Verteidiger Robin Weihager), ein Däne (Stürmer Kim Staal), ein Kanadier (Stürmer Tyler McNeely) und nun auch noch ein US-Amerikaner.


Nächste Saison stürmt Shawn Weller für die Starbulls. Ein paar Eckdaten des 27-jährigen Außenstürmers: 1,85 Meter groß, 92 Kilogramm schwer, 297 AHL-Spiele, zuletzt Kapitän beim ECHL-Team South Carolina Stingrays wo Starbulls-Neuzugang Tyler McNeely sein Mitspieler war und einst Mitglied der U-20-Nationalmannschaft der USA. Hier stand er zusammen mit aktuellen NHL-Größen wie Drew Stafford, Ryan Suter und Phil Kessel, um nur einige zu nennen, in einem Team.

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Bemerkenswert, wie es Starbulls-Trainer Franz Steer immer wieder schafft, solche Spieler nach Rosenheim zu lotsen. »Wir haben einfach einen guten Ruf in Nordamerika und Spieler wie Weller wollen versuchen, nach einem guten Jahr in der II. Liga in Rosenheim eventuell den Sprung in die DEL zu schaffen«, sagt Steer und fügt hinzu: »Wegen des Geldes kommt er sicher nicht zu uns.«

Natürlich hat sich Franz Steer vorher »schlau gemacht«, was für ein Typ Weller ist, und die Resonanz war hervorragend. »Sofort verpflichten, wenn du die Chance hast«, sagte der Landshuter Timo Pielmeier zum Landshuter Steer. Und Pielmeier muss es wissen, denn schließlich hat der Torhüter eine Saison (2009/2010) mit Shawn Weller zusammen bei den Bakersfield Condors in einem Team gespielt. Auch Eric Regan, der in den beiden letzten Jahren für die Hannover Scorpions in der DEL auf Torejagd ging, stand damals im gleichen Team und – Regan hatte im Schnitt weniger Punkte als Weller.

»Weller ist ein kompletter Spieler. Er ist zweikampfstark, er ist ein guter Schlittschuhläufer, er ist vor dem Tor stark und er ist loyal«, sagen Pielmeier und Regan über ihren ehemaligen Mitspieler. Und wer knapp 300 AHL-Spiele absolviert hat, muss etwas können. Trotzdem zögerte Steer bei der Verpflichtung von Weller, weil er ein reiner Außenstürmer ist und der Rosenheimer Trainer auf der Suche nach einem Mittelstürmer war. »Als aber Tyler McNeeley und Kim Staal mir sagten, dass sie auch Mittelstürmer spielen können, war für mich alles klar.«

Restlos überzeugt war Steer, als auch noch Cory Quirk, von Weller schwärmte. Die beiden Nordamerikaner Weller und McNeely kommen am Samstag in Rosenheim an und steigen nach Tests in der Simssee-Klinik ins Eistraining ein. bz

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