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Sportliches Highlight mit Schwimmen, Radfahren und Laufen

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Spannende Duelle – wie hier im vergangenen Jahr auf der Radstrecke – sind beim Waginger-See-Triathlon wieder zu erwarten. (Foto: FDL/Lamminger)

Mit über 700 Athleten ist der Waginger-See-Triathlon am kommenden Sonntag – Start und Ziel am Strandkurhaus Waging – eine der größten Triathlonveranstaltungen in Süddeutschland. Bereits drei Wochen vor der Veranstaltung waren alle Startplätze vergeben, zahlreiche Interessenten mussten wegen des Teilnehmerlimits abgewiesen werden. Damit hat der aktuelle Triathlon, bereits der achte am Waginger See, das größte Starterfeld seit Anbeginn, zudem ist er sehr international gemischt. Einzelne Starter kommen aus Spanien, Bosnien-Herzegowina, Frankreich, der Slowakei, Italien und insbesondere aus Österreich mit 77 Teilnehmern. Im Rahmen dieses Triathlons werden alle Ligawettkämpfe – also Landesliga, Bayernliga und Regionalliga – männlich wie weiblich ausgetragen. Dazu kommt die Entscheidung um den Bayerischen Meistertitel.


Der Streckenrekord liegt bei 58:03 Minuten

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Die Startreihenfolge sieht wie folgt aus: 8.30 Uhr Männer der Elite, Landesliga, Bayernliga und Regionalliga mit etwa 225 Teilnehmern, 8.35 Uhr Frauen der Elite, Bayernliga und Regionalliga mit rund 100 Teilnehmerinnen, 8.45 Uhr Männer der »Intersport-Wagner-Triathlon-Trophy« (IWTT) mit über 300 Teilnehmern, 8.50 Uhr Frauen und Staffeln der »IWTT« mit rund 100 Teilnehmerinnen. Die »IWTT« ist eine Wettkampfserie mit sieben Veranstaltungen, Waging ist heuer der zweite Austragungsort. Um 11.30 Uhr beginnen die Siegerehrungen.

Die Streckenführungen sehen wie folgt aus: Schwimmen – 750 Meter vor der Promenade des Strandkurhauses; Radfahren – 20 Kilometer rund um den Waginger See vom Kurhaus über Petting und Tettenhausen und wieder zurück; Laufen – fünf Kilometer vom Kurhaus durch den Campingplatz hinauf auf den Krautenberg und zurück. Der Streckenrekord, der 2014 aufgestellt wurde, beträgt 58:03 Minuten. Gegen 13 Uhr wird der Waginger-See-Triathlon komplett beendet sein. Das Rahmenprogramm beinhaltet Livemusik, Biergarten, eine Tombola zugunsten der Kinderkrebshilfe Traunstein/Berchtesgaden sowie eine Ausstellung von Sportartikeln.

Eine ganze Reihe erfolgreicher Sportler haben ihre Teilnahme zugesagt: Laura Zimmermann vom SV 05 Würzburg, die bereits Erfahrung in der I. Bundesliga hat; Marcel Bischof vom SSKC Aschaffenburg mit einer Profilizenz auf der Langdistanz und einem 6. Gesamtplatz beim Ironman Cozumel 2014 sowie die Triathlonbrüder Christian und Alexander Bonauer aus Niederbayern (Tri-Team Triftern). Zudem ist Astrid Zunner-Ferstl dabei, eine Triathletin aus dem Raum Regensburg, und etliche weitere Athleten, die in ihrer Region bekannt sind und bereits Siege und Podiumsplatzierungen eingefahren haben.

Es gibt auch ein paar Athleten, die in ganz anderen Bereichen erfolgreich sind. Tobias Matulla (Team Arndt) hat im Jahr 2012 mit einigen Teamkollegen das Race across america im Vierer-Team gewonnen. Konstantin Ottner (Tri Team Schongau) startet im Winter als Freerider bei der Freeride-Junior-Tour und schafft es hier auch mal aufs Podest. Dann ist noch mit dabei der ehemalige österreichische Staatsmeister Franz Höfer und nicht zuletzt Lokalmatador Helmut Mraz. Und auch die neue Tourist-Info-Chefin von Waging, Eva Kulina, lässt es sich nicht nehmen mitzumachen: in der Staffel zusammen mit den Chiemgau-Tourismus-Kollegen Stephan Semmelmayr (Laufen) und Nina Glasow (Schwimmen).

Viele Teilnehmer trainieren schon jetzt in Waging

Schon in den Tagen vor dem Wettkampf kann reges Training frühzeitig angereister Sportler beobachtet werden. Zwölf offizielle Kampfrichter und Delegierte des Bayerischen Triathlonverbandes werden sich um die regelgerechte Durchführung und einen fairen Wettkampf kümmern. 90 Helfer werden im Einsatz sein. Auch die Feuerwehr hilft und wird an 33 Positionen für einen geregelten Ablauf sorgen.

Seit vielen Jahren gibt es, wie die Veranstalter betonen, eine von der Bevölkerung kaum bemerkte »Triathlonregion Chiemgau«, die allerdings von der Politik und dem Tourismus viel zu wenig Beachtung erfahre. Die Bemühungen der Veranstalter im österreichischen Braunau, in Waging am See, Rabenden, Thumsee, Grassau, Berndorf und Schnaitsee liegen darin, das mit mehr Öffentlichkeitsarbeit zu ändern. he