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Sportheim des SV Surberg soll saniert werden

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Einstimmig genehmigten die Mitglieder des Sportvereins Surberg in der Jahreshauptversammlung notwendige Sanierungsarbeiten des Sportheims. Nach den Worten des Vorsitzenden Hermann Winkler sollen die Fenster erneuert, die Duschanlagen saniert und die Heizkörper für das Sportheimstüberl ausgewechselt werden. Die Kosten für die Maßnahmen dürfen maximal 20 000 Euro betragen und werden aus den Rücklagen finan-ziert.


In diesem Jahr ist am 22. Juni (Ausweichtermin 29. Juni) erstmals ein Stadionfest geplant. Es sind unter anderem Spiele der Jugend-Fußball-Teams und der Ersten Mannschaft vorgesehen. Außerdem beteiligt sich der Verein am 125. Gründungsfest des TSV Waging (14. Juli). Fest eingeplant ist wieder die Teilnahme am Ferienprogramm. Nachdem der »Surberger Advent« im vorigen Jahr sehr erfolgreich verlaufen ist, soll er auch heuer wieder stattfinden (6. und 7. Dezember).

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Der Vorsitzende nahm die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Seit 25 Jahren sind Inge Angerer, Bernd Billinger, Mar-kus Gnadl, Albert Rauch, Katharina Schallinger und Marianne Schmidt beim SV Surberg.

Die Fußballabteilung ist die größte des 856 Mitglieder starken Vereins. Jugendleiter Hans Gnadl berichtete, dass acht Mannschaften gemeldet seien, davon zwei in Spielgemeinschaften. »Ab Frühjahr wird es wahrscheinlich noch eine E- und F-Junioren-Mannschaft geben.« Zwischen 120 und 130 Jugendliche würden Woche für Woche trainiert. Die Mannschaften bestreiten rund 130 Punktspiele. Hinzu kommen noch Vorbereitungsspiele, Spiele im Sparkassen-Pokal und im Wieninger-Libella-Cup sowie diverse Einladungsturniere. Gnadl hob besonders die C-Junioren hervor, die in der Saison 2011/2012 den Aufstieg nur knapp verpassten. Dagegen seien die A-Junioren wegen des unregelmäßigen Trainingsbesuchs ein »Problemfall«.

Für den verhinderten Abteilungsleiter Albert Gastager verlas der Vorsitzende Winkler den Bericht. Nach dem Abstieg der Ersten Mannschaft wurde zur Saison 2012/2013 mit Bernd Billinger ein neuer Trainer verpflichtet. Dass der Tabellenplatz das Potenzial nicht wiedergebe, habe an der kurzen Vorbereitung gelegen. Das nächste Ziel solle nun wieder eine Zweite Mannschaft sein. Das AH-Team nahm an drei Hallenturnieren, vier Kleinfeldturnieren, einem Großfeld- und einem Kleinfeldspiel teil. Dabei wurden 27 Spieler eingesetzt.

Stefanie Mayer berichtete, dass sich 15 Kinder im Alter von vier bis sieben Jahre zum Kinderturnen angemeldet haben. Der Einsatz von Spiel- und Turngeräten werde abwechslungsreich gestaltet. »Uns ist wichtig, den Kindern die Freude an der Bewegung zu vermitteln und das Gemeinschaftsgefühl zu fördern.« Zum Eltern-Kind-Turnen kämen 50 bis 60 Teilnehmer, so Sylvia Jendrian.

Die Volleyballabteilung konnte durch den Zugang neuer Spielerinnen eine Damenmannschaft melden. »Ob in der nächsten Saison eine Mannschaft gemeldet werden kann, ist ungewiss, da vier Spielerinnen ihre Schulausbildung beenden«, so Passow. Seit Oktober bestehe eine Mädchen-Volleyballgruppe. Eine Mannschaft im Spielbetrieb sei jedoch noch nicht gemeldet worden.

In der Damengymnastik gibt es die Gruppen »Aktiv bleiben« und »Fit Mix« mit teilweise bis zu 30 Teilenehmerinnen. Schwerpunkt ist ein Koordinations-, Ausdauer- und Gleichgewichtstraining, berichtete Passow für die verhinderte Verantwortliche Rosmarie Wendlinger.

Im Leichtathletiktraining waren bis zu zwölf Buben und Mädchen von sieben bis zehn Jahre. »Neben der Abnahme für das Deutsche Sportabzeichen kam der Spaß nicht zu kurz«, informierte Herbert Kaltner. Da die Gruppe überwiegend aus neuen Sportlern bestanden habe, sei es nicht verwunderlich, dass die meisten von den fünf Kategorien nur zwei bis drei mit den geforderten Werten geschafft hätten. »Für heuer sind wir aber sehr zuversichtlich«, meinte Kaltner.

Die Skigymnastik bietet einen Ausdauerteil und eine Funktionsgymnastik. »In den vergangenen fünf Jahren hatten wir einen kontinuierlichen Rückgang, aber in dieser Wintersaison hat die Gruppe einen Motivationsschub bekommen«, freute sich Übungsleiter Sepp Schneider. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl sei mit 18 um 50 Prozent gegenüber dem vorigen Jahr gestiegen.

Die Ballsportgruppe wurde in Hobbyvolleyball umbenannt. »Dies bedeutet, dass wir schwerpunktmäßig nur noch Volleyball spielen, gelegentlich ergänzt durch Hockey, Fußball oder Basketball«, erklärte Alfred Steinmaßl.

Die Tennisabteilung hatte in der Spielrunde 2012 zwei Mannschaften (Juniorinnen und Herren 40) gemeldet. 2013 gibt es mit der Damenmannschaft ein drittes Team. »Leider waren unsere Plätze wieder schwach frequentiert. Von unseren 40 erwachsenen Mitgliedern zeigten nur wenige Lust auf aktives Tennisspielen«, bedauerte Steinmaßl.

In der Saison 2012/2013 spielen in der Tischtennisabteilung 30 Jugendliche und 16 Erwachsene in zwei Herren- und drei Jugendmannschaften, berichtete Andi Brunner. Der Abstieg der Ersten Herrenmannschaft werde wohl nicht zu vermeiden sein. Bei der Jugend sehe es besser aus, denn mit allen Teams befinde man sich unter den besten Drei der jeweiligen Liga.

Die Jugendabteilung organisierte beim Ferienprogramm der Gemeinde zwei Ausflüge, einen zusammen mit dem Gartenbauverein. Als zweite Ver-anstaltung nannte Jugendleiter Werner Neunteufel den Kinderfasching in der Surtalhalle mit dem Auftritt der Fa-schingsfreunde Blau-Weiß Kammer. Bjr