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Spitzenspiel steigt in Seeon

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Er hatte in der Vorrunde mit einem Treffer zum Seeoner Sieg beigetrgen: Michi Gernhäuser. (Foto: Weitz)

Nachdem sich der SV Waldhausen mit einem 3:1-Sieg gegen den SV Vogtareuth bereits in die Winterpause verabschiedet hat, stehen an diesem Wochenende in der Fußball-Kreisklasse Gruppe II nur drei Begegnungen mit Beteiligung von heimischen Teams auf dem Programm.


Auf den heutigen Samstag (17 Uhr) wurde die Heimvorstellung des SV Linde Tacherting gegen den TSV Emmering vorverlegt. Wenn der Sechste den Elften erwartet, sollte die Ausgangposition eigentlich klar sein. Denkste! Allein schon das Hinspiel, das die Franz-Disterer-Truppe mit 0:6 verloren hatte, widerlegt die Tabelle klar. So gesehen sollten sich die Tachertinger auf keinen »gemütlichen Herbst-Spaziergang« einstellen, um nicht erneut ein böses Erwachen zu erleben.

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»Im letzten Heimspiel vor der Winterpause wollen wir uns natürlich für dieses Debakel revanchieren«, betont SVL-Pressesprecher Roman Baltes, »dann könnten wir am Samstag nächster Woche gelassen zum letzten Herbstrunden-Spiel nach Wasserburg fahren.«

Die Bilanz in den letzten vier Spielen spricht für die Linde-Crew, die sieben Punkte holte, während die Emmeringer in den vergangenen 360 Minuten nur einen Zähler verbuchen konnten und somit aktuell den hinteren Relegationsrang einnimmt.

Noch schlechter steht der TSV Trostberg da, der am spielfreien Wochenende vom TSV Wasserburg (überraschender 2:1-Derby-Sieger in Ramerberg) die Rote Laterne des Tabellenletzten in die Hand gedrückt bekam.

Den Mannen von Trainer Klaus Seidl hilft also im Gastspiel beim SV Vogtareuth (heute, 17 Uhr) nur ein Dreier ernsthaft weiter. Der Optimismus im Trostberger Lager basiert vor allem darauf, dass man das Hinspiel gegen die Elf von SVV-Trainer Harald Melnik mit 4:1 gewonnen hat – es war zugleich der letzte Trostberger Dreier, seitdem blieb man elfmal in Folge sieglos.

Sollte es dagegen nicht klappen mit der Rückkehr in die Erfolgsspur, dann bliebe dem TSV im Jahr 2013 nur noch eine Möglichkeit, das Ruder allmählich herumzureißen: am 16. November zu Hause gegen den TSV Babensham.

Sorgen dieser Art hat der SV Seeon/Seebruck freilich nicht. Vor dem Heim- und zugleich Spitzenspiel gegen den SV Ramerberg (Sonntag, 14.30 Uhr, in Seeon) ist die Euphorie im Lager des Tabellenzweiten groß. Kein Wunder: Zuletzt gab es vier Siege in Folge.

Der SVR ist für die Rößler-Truppe ein alter Bekannter, gegen den in der vergangenen Saison zweimal verloren wurde. »Ein schwer zu bespielender Gegner«, meint Trainer Ralf Rößler. Allerdings: In der Vorrunde wurde dank einer Klasse-Leistung in Ramerberg ein 2:0-Sieg gelandet.

Torschützen waren damals Christian Zehetmaier und Michi Gernhäuser. »Die Abwehr hat dem Druck in der zweiten Hälfte standgehalten«, erinnert sich SVS-Pressesprecher Thomas Donhauser. »Jetzt wollen wir nicht nur mit einem Sieg an Spitzenreiter Griesstätt dranbleiben, sondern den Abstand nach hinten vergrößern.« In personeller Hinsicht sind bis auf die Langzeitverletzten alle fit. cs

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