weather-image

Spitzenspiel beim SC Inzell

5.0
5.0
Bildtext einblenden
So wie hier Michael Schaffler wollen die Inzeller Fußballer auch an diesem Samstag das gegnerische Tor ins Visier nehmen: Da empfangen sie den Tabellendritten TSV Fridolfing. (Foto: Wirth)

Das wird eine richtige Herausforderung: Zum Spitzenspiel der Fußball-Kreisklasse IV treffen am morgigen Samstag Tabellenführer SV Inzell und der Tabellendritte TSV Fridolfing aufeinander.


Diese Partie (Spielbeginn 15 Uhr) eröffnet gemeinsam mit dem Duell des ASV Piding (6./11 Punkte aus 8 Spielen) gegen den ASV Grassau (9./8 Punkte aus 6 Spielen) die achte Runde der Kreisklasse IV. Und während es sich beim Spiel der beiden ASV-Mannschaften gegeneinander um ein Mittelfeldduell handelt, ist in Inzell die Vorfreude auf den Schlager natürlich groß.

Anzeige

»Logisch, da rührt sich bissl was«, so Inzells Trainer Jürgen Biermaier. Er freut sich darüber, dass zuletzt immer mehr Inzeller zu den Heimspielen kamen, und hofft auf rund 200 Fans. Mit den Fridolfingern spielt man schon länger in einer Klasse, »aber heuer sind sie in der Defensive sehr stark geworden.« Da spüre man die Handschrift des neuen Trainers Bernhard Zeif, lobt er. Daher erwartet Biermaier auch in Inzell eine defensiv eingestellte Fridolfinger Mannschaft – »aber so spielen ja alle gegen uns.«

Zuletzt sei dies auch beim 1:1-Unentschieden in Grassau der Fall gewesen. »Die haben sich auf dem engen Platz hinten reingestellt und haben das gut gemacht. Ihr Tor haben sie aus ihrer fast einzigen Chance erzielt – aber wie der Sam Diokhane den Ball reingebracht hat, das war schon stark«, zeigt er sich beeindruckt. Biermaier kann in etwa auf die gleiche Mannschaft wie in Grassau bauen, nur Christoph Treiner fällt wohl aus. Gegen Fridolfing sei nun »viel Geduld« gefragt, so der Inzeller Trainer, und in der Abwehr müsse man hochkonzentriert sein.

Ein Schlager in lokaler Hinsicht ist das Aufeinandertreffen des FC Bischofswiesen (14./1) mit dem TSV Berchtesgaden (8./9) am Samstag um 16 Uhr. Hier hoffen die Gastgeber, nach ihrer respektablen Leistung beim jüngsten 2:3 in Vachendorf auf den ersten Saisonsieg. Aus zwei Heimpartien stehen ein Remis und eine Niederlage in der Bilanz, doch die Auswärtsbilanz des TSV (0-0-3) gilt als Mutmacher für den FCB.

Auf eigenem Platz bezwangen die Berchtesgadener zuletzt den SV Kirchanschöring II (4./14) mit 1:0. Nun will der SVK II am Samstag um 17 Uhr seine Heimstärke – in den drei bisherigen Auftritten gab es jeweils Siege – auch gegen den BSC Surheim (7./10) unter Beweis stellen. Schließlich wollen die Gelb-Schwarzen im Kampf um die Aufstiegsplätze weiter mitmischen. Doch Vorsicht ist geboten: Der BSC (Bilanz 1-2-0) ist auf fremden Plätzen noch ungeschlagen.

Den Sonntag eröffnet um 14 Uhr die Begrenzung zwischen dem SC Anger (12./5), der auf dem Abstiegsrelegationsplatz steht, und dem SV Laufen (10./7). Die Laufener verschafften sich jüngst mit einem in letzter Minute gesicherten 3:2-Heimsieg gegen Piding etwas Luft im Abstiegskampf – doch nun müssen sie nachlegen, wenn es nicht gleich wieder enger werden soll.

Auch die zwei weiteren Mannschaften, die am Sonntag (jeweils 15 Uhr) Heimrecht haben, befinden sich derzeit im Kampf gegen den Abstieg – und beide müssen sich mit starken Neulingen auseinandersetzen. Die DJK Otting hat den TSV Tittmoning (2./16) zu Gast, der TSV Traunwalchen (13./4) den SC Vachendorf (5./11).

Die von Bernd Vetter betreuten Ottinger müssen dabei auf zwei gegnerische Spieler besonders achten: Albert Buxmann und Simon Prestel haben schon je fünf Treffer erzielt. Keine leichte Aufgabe also für die Hausherren – aber einen Heimsieg haben sie ja schon geschafft, und auswärts (Bilanz 1-1-1) sind die Tittmoninger auch keine »Übermannschaft«.

Als Außenseiter geht der TSV Traunwalchen in die Partie gegen den SC Vachendorf. Besonders achten müssen die Gastgeber auf SCV-Torjäger Thomas Klauser (6 Tore), der gemeinsam mit Stefan Plößl (Anger) die Torschützenliste anführt. Mut machte den Hausherren, dass sie im vorherigen Heimspiel gegen den ASV Grassau sogar einen 0:2-Rückstand wettgemacht hatten. Geht die Mannschaft diesmal mit der gleichen guten kämpferischen Einstellung ins Spiel, scheint sogar der erste Heimsieg möglich. who