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Spitzenduell in Siegsdorf

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Florian Mader (rechts) will mit dem TSV Siegsdorf die Tabellenführung verteidigen. Für Chiemings Kapitän Peter Mitterleitner (rechts) geht es hingegen im Gastspiel in Oberteisendorf um Punkte gegen den Abstieg. (Foto: Weitz)

In der Fußball-Kreisklasse IV kommt es am 13. Spieltag zu einem Gipfeltreffen. Der Spitzenreiter TSV Siegdorf empfängt den Überraschungsdritten TSV Teisendorf. Brisante Derbys steigen in Saaldorf und Petting.


Die Siegsdorfer Felber-Elf (1. Platz/26 Punkte) will in dieser Saison bis ganz zum Schluss vorne mitmischen und hat am Samstag ab 16 Uhr die Gelegenheit einen direkten Konkurrenten auf sechs Punkte zu distanzieren. Bislang ist der starke Aufsteiger aus Teisendorf (3./23) den Siegsdorfern hartnäckig auf den Fersen geblieben und hat trotz einer weniger absolvierten Partie nur drei Zähler Rückstand auf den Tabellenführer. Am vergangenen Spieltag meisterten beide Mannschaften ihre Aufgaben souverän, Siegsdorf gewann in Tengling mit 3:1 und Teisendorf fertigte die Kirchanschöringer Reserve mit 5:2 ab.

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In Inzell steigt zur selben Zeit ein Duell zwischen Tabellennachbarn. Der SCI (8./14) begrüßt den um einen Platz schlechter postierten SV Kirchanschöring II (12). Nach der jüngsten 0:1-Niederlage in Oberteisendorf ist für Inzell der Zug nach vorne wohl endgültig abgefahren, zwölf Punkte trennen den Vorjahresdritten schon von der Tabellenspitze. Im Heimspiel gegen die SVK-Reserve gilt es nun den Negativlauf zu stoppen und sich wieder an das vordere Mittelfeld heranzuarbeiten. Die »Anschöringer« bekleckerten sich zuletzt ebenfalls nicht mit Ruhm und unterlagen Neuling Teisendorf mit 2:5.

Bereits um 14 Uhr wird am Samstag das Lokalderby zwischen dem SV Saaldorf (5./19) und dem BSC Surheim (6./16) angepfiffen. Nur rund drei Kilometer müssen die Surheimer zu dieser Auswärtspartie zurücklegen – klar, dass es hier neben den drei Punkten auch um jede Menge Prestige geht. Der SVS hat nach einem mageren Saisonstart in die Spur gefunden und ist mittlerweile seit sechs Spielen ungeschlagen. Um den Anschluss an die vordersten Mannschaften herzustellen, helfen der Prechtl-Truppe aber nur weitere Siege. Diese benötigt jedoch auch der BSC dringend, denn bereits zehn Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze sind für einen (selbsternannten) Aufstiegsaspiranten deutlich zu viel.

Der Rangzweite SV Oberteisendorf (26) greift erst am Sonntag ins Geschehen ein. Die Stutz-Elf ist Gastgeber für den Tabellenletzten TSV Chieming (13./5). Bei den Gästen ist die Personallage mehr als an- gespannt. Mit Sven Thiele (nach Kopfoperation noch nicht genesen), Markus Koch (Kreuzbandriss), Manfred Heimhilger (Knieoperation), Benjamin Häupler (Rippenbruch), Christian Kirchmaier (Bänderanriss), Andreas Brüchert (Erkältung), Christian Rupp (Handverletzung) und Jan Dietze (Rotsperre) stehen TSV-Trainer Andreas Dörner acht Spieler sicher nicht zur Verfügung. Zudem ist ein Einsatz der angeschlagenen Peter Mitterleitner und Florian Zebisch fraglich. So muss Dörner gegen den SVO erneut eine Notelf auf den Platz schicken und hoffen, dass sich diese gut verkauft. Aus Sicht des Gastgebers ist die Ausgangslage klar: Gegen das ersatzgeschwächte Schlusslicht zählt vor eigenem Publikum nur ein »Dreier«.

Gelingt Chieming wider Erwarten ein Punktgewinn in Oberteisendorf, könnte man davon profitieren, dass sich mit der DJK Otting (11./7) und dem TSV Tengling (12./5) zwei Konkurrenten im Direktduell gegenüberstehen. Beide Mannschaften haben zuletzt wenig Schrecken verbreitet und warten seit drei (Otting) bzw. sechs (Tengling) Spielen auf einen Punktgewinn. Für die Ottinger bietet die Heimpartie die Chance, sich mit einem Sieg vorerst von den beiden Abstiegsrängen abzusetzen. Anpfiff ist ebenfalls am Sonntag um 15 Uhr.

Zu einem weiteren Lokalkampf kommt es in Petting. Die gastgebende Butzhammer-Elf (10./8) braucht ebenfalls dringend Zählbares, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Dazu muss man gegen den TSV Fridolfing (7./15), der sich in dieser Saison sehr wechselhaft präsentiert, vor eigenem Publikum aber anders auftreten als bisher. Denn aus fünf Heimspielen holte man lediglich einen mageren Punkt.

Nicht zum Einsatz kommt an diesem Wochenende der TSV Grabenstätt (4./22).