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Spannendes Finale vorprogrammiert

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Die Fridolfingerin Steffi Köberle liegt in der Gesamtwertung des internationalen Grenzlandcups hauchdünn vorn. Ihren minimalen Vorsprung möchte sie nun beim Finale am 20. August im österreichischen Burgkirchen verteidigen. (Foto: www.supermotogirls.de)

Ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen um den Gesamtsieg liefert sich Motorradfahrerin Steffi Köberle aus Fridolfing im internationalen Grenzlandcup mit Gerhard Hagner aus Surheim. Nach dem dritten Lauf des Supermoto-Wettbewerbs im tschechischen Eger/Cheb führt Köberle (Supermotogirls.de/AMC Freilassing/MSC Kirchanschöring) die Wertung in der Klasse »Young Racer« mit nur zwei Punkten Vorsprung an.


Das Finale des Grenzlandcups steigt bereits am 20. August im österreichischen Burgkirchen (zwischen Braunau und Mattighofen). Dort finden am 21. August dann auch gleich noch die Läufe zur österreichischen Staatsmeisterschaft statt. Hier wird Steffi Köberle in der Klasse S 3 starten.

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Nach der kurzen Sommerpause nahmen sich die beiden Schwestern Nicole und Steffi Köberle für die Rennen in Eger/Cheb einiges vor. Doch bereits beim ersten Trainingstag zeigte sich, dass die extrem schnelle Strecke in diesem Jahr nicht so leicht zu meistern ist. Beim Zeittraining lief es dann auch alles andere als rund für die beiden. Steffi Köberle erreichte nur einen enttäuschenden achten Platz. Ihre Schwester Nicole landete nur auf den 17. Rang.

Gerhard Hagner aus Surheim liegt ihr dicht auf den Fersen

Die Devise für die Rennen war damit klar: voller Angriff, um die Plätze des Trainings im Rennen zu verbessern. Dieser Plan ging für Steffi Köberle im ersten Lauf zunächst nicht auf. Sie erwischte keinen optimalen Start und konnte sich nur auf den sechsten Platz verbessern. Ihr größter Widersacher in diesem Jahr, Gerhard Hagner, erreichte in diesem Lauf einen fünften Rang und zog somit in der Gesamtwertung an Punkten mit Steffi Köberle gleich. Den Sieg holte sich Kim Adlhart aus Mattighofen.

Den zweiten Lauf ging Steffi Köberle mit einigen Veränderungen am Fahrwerk ihrer Maschine an, zudem hatte die Strecke nun einen deutlichen besseren Grip – diese beiden Faktoren zeigten ihre Wirkung. Die Fridolfingerin startetet besser und kämpfte sich gleich zu Beginn um drei Plätze nach vorne. Mit der Spitze konnte sie aber nicht ganz mithalten. Sie führte einen harten Kampf um Platz vier, musste sich letztlich aber mit dem fünften Rang zufrieden geben. Da in diesem Lauf Gerhard Hagner aber hinter Köberle als Sechster ins Ziel kam, übernahm die Fridolfingerin am Ende des Renntags in der Gesamtwertung wieder die alleinige Spitzenposition – allerdings nur um zwei Zähler.

Steffi Köberle erreichte in der Tageswertung somit einen guten fünften Platz. Den Tagessieg konnte sich Kim Adlhart vor Thomas Hiebl und Philipp Page sichern.

Im ersten Lauf in ihrer Klasse lief's für Nicole Köberle deutlich besser: Sie konnte sich nach einem gewohnt guten Start auf Platz sechs einreihen. Danach verlor sie jedoch Runde für Runde gegen die teilweise motorisch deutlich stärkeren Konkurrenten einige Plätze. Am Ende erreichte sie aber einen sehr guten dreizehnten Rang.

Für sie fand der zweite Lauf dann nicht mehr statt. Da in der Klasse »Old Boys« ein Fahrer schwer stürzte, war kein weiterer Finallauf mehr möglich. SB

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