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Spannender Vierkampf um den zweiten Platz

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Ihre Gegner hinter sich lassen wollen die Spieler des SV Kirchanschöring III, die im Kampf um den zweiten Tabellenplatz die beste Ausgangsposition besitzen. In dieser Szene versucht SVK-III-Spieler Simon Zehentner (links), sich gegen Philipp Schader (SV Neukirchen) durchzusetzen – Schader hat mit seiner Mannschaft Rang 2 nicht mehr in Reichweite. (Foto: Wirth)

Der letzte Spieltag der Fußball-A-Klasse Gruppe VII hat es in sich. Vier Mannschaften haben noch die Chance auf den Relegationsplatz. Mit den besten Karten ist der SV Kirchanschöring III ausgestattet, der seine Auswärtshürde beim FC Bischofswiesen zu meistern hat. Zu dem Quartett gehören noch der SV Leobendorf sowie der ESV Freilassing II und der WSC Bayerisch Gmain, die im Direktduell antreten.


Die Chance auf eine vorzeitige Entscheidung zu seinen Gunsten hatte zuletzt der SV Kirchanschöring III (3. Platz/44 Punkte) vertan, der gegen den TSV Bad Reichenhall II die fünfte Saisonniederlage einstecken musste. »In einer insgesamt schwachen A-Klassen-Partie haben wir es trotz einer optischen Überlegenheit nicht geschafft, uns Torchancen zu erspielen«, sagt Pressesprecher Alfons Zehentner.

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Nun muss am morgigen Sonntag um 13 Uhr das »Schwarze-Erde-Team« zum FC Bischofswiesen II (13./16), der vom Rückzug des TSV Freilassing (derzeit 2./45 Punkte) profitiert und in der Liga bleibt. Vor zwei Wochen feierte am Riedherrn der ASV Piding die Meisterschaft, folgt nun der Jubel des SVK III über Platz zwei?

Auf einen Ausrutscher der »Anschöringer« wartet um 15 Uhr dagegen der punktgleiche SV Leobendorf (4.), der drei Punkte gegen den Fixabsteiger SV Laufen (8) einplant. Mit fünf Zu-Null-Siegen und 17 erzielten Tore brachte sich die Elf von Moritz Bauregger zurück ins Rennen, da fiel nur die 1:2-Niederlage gegen den TSV Teisendorf II aus der Rolle. Gewinnen beide, liegt der SVK vorne, denn dann greift der Direktvergleich.

Für den SV Laufen II haben nun zwei Horrorjahre mit 36 Niederlagen in 51 Spielen ein Ende und die Truppe von Martin Rudholzer versucht einen Neuanfang.

Ergebnis wie im Hinspiel würde keinem helfen

Beim ESV Freilassing II (6./42) treffen im Direktduell gegen den WSC Bayerisch Gmain (5./43) zwei Mannschaften aufeinander, die nur noch eine Chance haben, wenn die beiden vorderen Mannschaften SVK III und Leobendorf patzen, was aufgrund des Saisonverlaufes nicht zu erwarten ist. Das Hinspiel zwischen ESV II und WSC endete mit 1:1, das würde morgen keinen weiterbringen. Aber nach den Siegen der Vorwoche sind beide in Lauerstellung und wollen da sein, wenn es doch noch eine Chance gibt.

Seinen letzten Einsatz hat der TSV Freilassing (2./45), der nach dem Spiel gegen TSV Petting (10./30) auf den letzten Platz zurückgesetzt wird und neben dem SV Laufen II als Absteiger geführt wird – was sich aber nach dem Rückzug sowieso erübrigt. Für Petting geht eine durchwachsene Saison zu Ende, die nach dem vierten Platz in der Vorsaison einen klaren Rückschritt bedeutete. Daran konnte auch der Trainerwechsel Michael Salomon für Harald Volk nichts ändern.

Ebenfalls schon um 13 Uhr gibt der TSV Bad Reichenhall II (12./19) seine Heimvorstellung gegen den SV Neukirchen (7./35). Die Kurstädter machten nach einer völlig verkorksten Rückrunde mit dem Paukenschlag in Kirchanschöring nochmal Furore und haben nun gegen den SV Neukirchen nochmals die Chance, einen oder zwei Plätze gutzumachen. Grund hierfür ist, dass die Zeilinger-Elf sich momentan völlig neben der Spur befindet. Nach dem 2:0-Sieg gegen Meister Piding bekam der SVN keinen Fuß mehr auf den Boden und kassierte in sechs Spielen fünf Niederlagen.

Zwei Spiele bereits am heutigen Samstag

Zwei Spiele finden schon heute am Samstag statt, wobei eigentlich wegen der Fußballiade in Landshut gar nicht gespielt werden dürfte. Aber vier Teams erreichten doch eine Ausnahme, darunter der Titelträger ASV Piding (55), der beim TSV Teisendorf II (9./32) seine letzte A-Klassen-Vorstellung gibt, bevor die Wegscheider-Elf in der kommenden Saison in die Kreisklasse zurückkehren wird. Und da soll natürlich zum Abschluss ein Sieg beim Aufsteiger her, der souverän die Klasse gehalten hat.

Um 13 Uhr beginnt der Finalspieltag bei der SG Schönau II (11./29), die den SV Saaldorf II (8./34) im Alpenstadion zu Gast hat. td