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Spannender Auftakt

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Sie ließen in beiden Läufen zahlreiche Konkurrenten hinter sich: Ricardo Feller/Christopher Haase im Audi von BWT Mücke Motorsport. (Foto: ADAC Motorsport)

Gute Fahrten, aber noch keine Spitzenplätze gab es für den Kirchanschöringer Autorennfahrer Christopher Haase beim Auftakt des ADAC GT Masters. Der 30-Jährige wurde mit seinem Teamkollegen Ricardo Feller in Oschersleben vor mehr als insgesamt 25 000 Zuschauern einmal Elfter und einmal Zehnter.


Im Audi R8 LMS des Teams BWT Mücke Motorsport kam das Duo im ersten Training nur auf den 20. Platz – bei allerdings nur vier Zehntelsekunden Rückstand auf Rang 10. In der sehr ausgeglichenen Serie ist von einer solchen Ausgangsposition aus ein Sprung in die Punkteränge praktisch nicht mehr drin, Feller/Haase hätten es dennoch beinahe geschafft. Sie kämpften sich durchs Feld nach vorn und wurden mit 8,537 Sekunden Rückstand auf das Sieger-Duo Elfte.

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Den Sieg holten sich Max Hofer/Philip Ellis (Österreich/Großbritannien) vom Audi-Team Phoenix Racing vor Sheldon van der Linde/Kelvin van der Linde (beide Südafrika) im Audi von Montaplast by Land-Motorsport. Einen starken Einstand verbuchte auch der in Lochau (Österreich) wohnende ehemalige DTM-Gesamtsieger Timo Scheider: Im BMW M6 GT3 des Teams Schnitzer (Freilassing) holte er sich gemeinsam mit dem Dänen Mikkel Jensen den dritten Rang. »Das war ein guter Start in die Saison. Wir wussten vorher nicht, was auf uns zukommt. Daher war es wichtig, mit einem guten Resultat in das Jahr zu starten. Nach vorn war nicht mehr möglich«, betonte Scheider.

Im zweiten Qualifying verbesserten sich Feller/Haase auf den 14. Rang. Dagegen mussten sich Jensen/Scheider diesmal mit dem 32. Rang begnügen – eine vordere Platzierung war damit ausgeschlossen.

Im Rennen setzten sich zwei Lamborghini-Mannschaften durch: Mirko Bortolotti/Andrea Caldarelli (beide Italien) gewannen vor Rolf Ineichen (Schweiz) und Christian Engelhart (Wolnzach). Dritte wurden Dominik Schwager/Luca Ludwig (Eisenhofen/Bornheim) im Ferrari 488 GT3. Feller und Haase schoben sich zunächst im Rennen bis auf Rang 10 vor, ehe sie nach dem obligatorischen Boxenstopp auf Rang 19 zurückfielen. Doch da hatten einige andere Teams ihre Stopps noch nicht absolviert. Feller/Haase eroberten allmählich die elfte Position, und in der 33. Runde (von 35) gelang dann der Sprung auf Platz 10.

Entsprechend groß war die Freude des Duos: »Wenn man im ADAC GT Masters mit 35 Autos in die Top Ten fährt, dann ist das schon gut. Ricardo Feller hat es auf der Strecke richtig fliegen lassen – obwohl er noch keinen Führerschein hat«, lobt Haase seine 17-jährigen Teamkollegen. Doch der 30-Jährige weiß auch: »Unser Team hat einen tollen Job gemacht, wir haben aber noch ein paar Hausaufgaben zu erledigen.« Sein Teamkollege Feller meinte: »Es war ein tolles erstes Rennen der Saison. Ich denke, wir können uns auf ein gutes Jahr freuen.«

Mächtig Boden gut machte das Schnitzer-Duo Jensen/Scheider, das noch bis auf den 16. Platz nach vorne fuhr. Im ADAC GT Masters geht es am Wochenende vom 27. bis 29. April in Most (Tschechien) weiter. who

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