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Später Gegentreffer kostet einen Punkt

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Er konnte mit seinem Team diesmal keinen Punktgewinn verbuchen: Kirchanschörings Maximilian Sturm. (Foto: Butzhammer)

Vor 130 Zuschauern in Dachau verlor der SV Kirchanschöring in der Fußball-Bayernliga Süd das Auswärtsspiel beim TSV 1865 Dachau mit 0:1 (0:0). Dabei sah es lange nach einem Unentschieden aus – doch am Ende fehlte sprichwörtlich das Glück.


Dachaus Trainer Fabian Lamotte strahlte nach dem Schlusspfiff. »Das war eine harte Nuss, wie erwartet«, sagte der Ex-Löwe. »Wir wussten, dass Kirchanschöring robust und zweikampfstark ist«, so der Spielertrainer.

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Ein zerknirschter SVK-Trainer Patrick Mölzl meinte, dass die Niederlage nach der letzten Aktion »natürlich bitter« sei. Allerdings habe seine Mannschaft das Tor wieder »hergeschenkt, das fällt aus dem Nichts. In solchen Situationen sind wir viel zu sorglos«, klagte er. Da müsse man schon einmal hinterfragen »ob jeder alles investiert, um an seine Leistungsgrenze zu gelangen.« Neben guten Situationen gebe es immer wieder Stockfehler, die nicht nachzuvollziehen seien. Die Bälle würden ohne Druck des Gegners »hergeschenkt. Und das ist einfach traurig.«

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein taktisch geprägtes Bayernliga-Duell. Nach einer Viertelstunde machte Dachau durch Christian Doll auf sich aufmerksam, Doll war auch an der zweiten Chance beteiligt (35.).

Nach dem Seitenwechsel wurde es gefährlich im SVK-Strafraum, als Franz Hübl in die Gasse geschickt wurde, von links scharf nach innen passte, Martin Söll bei seinem Abwehrversuch Albert Eder anschoss und nach einigem hin und her der Kapitän mit einer Grätsche in letzter Minute die Situation bereinigen konnte.

Auf der Gegenseite war es Max Vogl, der nach einem Pass von Yunus Karayün im Abseits stand. Nur kurz darauf kam Manuel Omelanowsky über links, bediente Manuel Jung, dessen Schuss TSV-Torwart Maximilian Mayer abwehrte. Karayün verpasste den Abpraller und Vogl fand in den Fäusten des Torhüters seinen Meister.

Das 1:0 für die Hausherren fiel in der 82. Minute: Florian Wolf passte von links am angeschlagenen Tobias Janietz und Stefan Judex vorbei in die Mitte, am hinteren Fünfmetereck stand Quendrim Bequiri goldrichtig und schoss volley zum 1:0 ein. In der 94. Minute ein letzter Eckball für den SVK, den Karayün trat, das Leder landete am hinteren Fünfereck, Omelanowsky dreht sich und schoss mit links das Leder an die Querlatte. Den Abpraller konnten weder Bernd Eimannsberger noch Eder verwerten, danach folgte der Schlusspfiff.

TSV 1865 Dachau: Mayer, Zach, Lamotte, Weiser, Beqiri, Schäffer, Wolf (86. Englich), Hübl, Cekic, Doll (93. Mecavica), Alatzas (63. Korkmaz).

SV Kirchanschöring: Schlosser, Janietz, Eder, Karayün, Vogl (70. Judex), Köberich, Söll, Eimannsberger, Hofmann (46. Jung), Schild (46. Omelanowsky), Sturm.

Schiedsrichter: Florian Wernz (SpVgg Langerringen).

Zuschauer: 130.

Tor: 1:0 Beqiri (82.). mw