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Souveräner Auswärtssieg für Inzell

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Eine überragende Partie lieferte Fabian Zeidler (am Ball) ab und war von den Pidingern nur schwer in den Griff zu bekommen. Hier kann auch ASV-Spieler Peter Freimanner nur zusehen. Am Ende erzielte Zeidler zwei Tore selbst und war Vorbereiter für die restlichen beiden. (Foto: Wegscheider)

Die Effektivität war entscheidend: Beim 4:0-Erfolg des SC Inzell beim ASV Piding im Duell der Fußball-Kreisklasse IV machte Inzell in der ersten Halbzeit aus vier Chancen vier Tore und entschied die Begegnung vorzeitig. In den zweiten 45 Minuten tat sich nicht mehr allzu viel und die Heimmannschaft verpasste es, wenigstens noch den Ehrentreffer zu erzielen. Der SC verwaltete den Vorsprung geschickt.


Inzells Spielertrainer Sepp Weiß hatte sein Team gut eingestellt und so gab es wenig gute Möglichkeiten für die Hausherren. Aus einer gut stehenden Abwehr heraus agierte der SC Inzell sicher.

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Die erste gute Aktion brachte sogleich die Führung für die Gäste. Sepp Weiß bediente Fabian Zeidler in der Mitte, dieser sah, dass Tobias Scholze zu weit vor seinem Kasten stand und überlupfte den ASV-Torhüter souverän zum 0:1 (16.). In der Folge gestaltete Piding zwar die Partie offen, jedoch fand die Wegscheider-Truppe kein Durchkommen, um Sebastian Schwabl im Inzeller Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Auf der Gegenseite brachte die zweite gute Aktion sogleich den zweiten Treffer. Andi Dießbacher knallte das Leder aus 20 Meter auf den Kasten, Torhüter Scholze reagierte glänzend und lenkte den Ball zur Seite. Fabian Zeidler schaltete am schnellsten, flankte in die Mitte zu Michel Hernandez, und der Inzeller Mittelstürmer traf per Seitfallzieher aus sechs Meter zum 0:2.

Nun beschränkten sich die Gäste wieder auf Spielkontrolle. So gab es zwar wenig eigene Torchancen, aber auch Piding hatte so gut wie keine. In der 37. Minute der nächste Nackenschlag für die Hausherren. Spielertrainer Sepp Weiß, der eine überzeugende Leistung ablieferte, schnappte sich den Ball und bediente Fabian Zeidler. Der Inzeller Stürmer knallte den Ball aus 18 Metern halbhoch ins lange Eck zum 3:0 für Inzell. Es folgte die erste richtig gute Torchance für Piding: Nach einer Ecke von Peter Freimanner köpfte Georg Wieser, doch der Ball flog knapp am Tor vorbei (43.).

Mehr Glück hatten die Inzeller fast mit dem Pausenpfiff. Fabian Zeidler versetzte seinen Gegenspieler und flankte scharf nach innen. Torhüter Tobias Scholze wollte den Ball wegschlagen, traf aber Michael Maske und von diesem prallte das Leder ins eigene Netz – 0:4 und Pausenpfiff.

Nach Wiederanpfiff wollte Piding zumindest den Ehrentreffer und fast hätte dies auch geklappt. Hans Freimanner dribbelte sich durch die Inzeller Abwehr, legte quer auf Peter Freimanner, doch der scheiterte an Sebastian Schwabl (47.). Als Georg Wieser allein vor Schwabl auftauchte, klärte SC-Abwehrchef Michi Schollerer im letzten Moment zur Ecke (54.). Inzell tat nicht mehr als notwendig.

Der ASV Piding zeigte Entschlossenheit. Bei Distanzschüssen von Georg Reiter und Markus Möstl klärte jeweils SC-Schlussmann Sebastian Schwabl. Möstl versuchte es dann mit einem Dribbling durch die Inzeller Abwehr, scheiterte aber an einer tollen Parade von Schwabl (76.). Die einzig echte Torchance für Inzell gab es nach Vorlage von Andi Panitz: Michel Hernandez lupfte das Leder über den herauslaufenden Scholze knapp daneben (85.).

So blieb es beim verdienten Sieg des SC Inzell. Fabian Zeidler war aus einer geschlossenen Inzeller Mannschaft dank seiner zwei Treffer und zwei Torvorlagen besonders herauszuheben. Bei Piding gefielen Hans Freimanner und Georg Wieser. hw

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