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Sophia Schneider mit zwei starken Sprints

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Treffsicher und schnell: So präsentierte sich Sophia Schneider beim Biathlon-Deutschlandpokal und holte sich damit zwei Spitzenplätze. (Foto: Wukits)

»Typisch Oberhof«, so waren die Bedingungen beim Biathlon-Deutschlandpokal. Nachwuchstrainer Isidor Scheurl vom heimischen Stützpunkt musste seine Athleten bei zwei Sprintrennen zunächst am ersten Tag auf Sonnenschein einstellen. Das war noch kein Problem, doch am zweiten Tag gab es Wind und teilweise auch den berüchtigten Oberhofer Nebel.


»Die Sportler haben auf den Original-Weltcupstrecken an ihre Grenzen gehen müssen. Vor allem am Schießstand herrschten wechselhafte Bedingungen«, so Scheurl.

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Am besten kam damit bei den Juniorinnen – wie gewohnt – Sophia Schneider vom SV Oberteisendorf zurecht. Nach dem zweiten Platz am ersten Tag holte sich Schneider am zweiten Tag den Sieg – und das mit zwei Strafrunden. Im ersten Sprint hatte sie nur einen Fehler zu verzeichnen.

Bei den Nachwuchssportlern kam Johanna Puff (Bayrischzell/AK 16) im ersten Sprint als Beste ins Ziel. Am zweiten Tag unterlief der am Stützpunkt Ruhpolding trainierenden Sportlerin das »Crossfire«. Das heißt, sie schoss auf die falschen Scheiben und wurde dennoch Elfte. In die Bresche sprang dafür Lena Hartl vom SC Vachendorf, die das Rennen der J 16 gewann. Bei den Junioren konnte Marinus Veit ebenfalls einen der Sprints gewinnen.

Jeweils zweite Plätze gab es für Florian Stasswender (J 16) vom SC Vachendorf, Franziska Pfnür (J 18/19) von der SK Ramsau, Christoph Müller vom SC Ruhpolding und bei den Herren von Johannes Donhauser und Dominic Reiter vom SC Ruhpolding. Dritte Plätze gab es in der J 16 für Vroni Holler (SC Aising-Pang) und Marit Reichenberger (WSV Aschau) sowie bei den Herren vom Marzoller Matthias Dorfer. Für eine Reihe der Sportler aus dem Juniorenbereich zählt dieser Wettkampf zusammen mit dem am kommenden Wochenende in Altenberg zur Qualifikation für die Junioren-Weltmeisterschaft. Diese beginnt am 26. Februar in Otepää (Estland).

»Insgesamt haben wir an beiden Wettkampftagen in allen Altersklassen gute Platzierungen erreicht. Aber leider hatten nur wenige Sportler zwei konstante Wettkämpfe«, bedauerte Scheurl. SHu