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Soma Kesthely erreicht das Finale

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Die Chiemgauer Wintercup-Sieger mit (von links) Turnierleiterin Monika Zeindl und Finalist Soma Kesthely, beide aus Piding, Anja Wildgruber, Vanessa Pinto, Champion Kai Lemstra und Oberschiedsrichter Thomas Zeindl aus Piding.

Der aktuelle Chiemgauer Wintercup der Tennis-Damen und -Herren in Ruhpolding erlebte mit Kai Lemstra einen Seriensieger, der die letzten fünf Turniere seit Dezember 2016 allesamt gewann. Bei den Damen gab es mit Vanessa Pinto aus Baden eine Premieren-Siegerin.


Bei all seinen Antritten im Chiemgauer Wintercup wurde Kai Lemstra vom TC Aschheim seiner Favoritenrolle gerecht, erneut reichte es zum Titel. Besonders das Halbfinale gegen Noah Thurner (TC Friedberg) und das Finale gegen Soma Kesthely vom TC Piding setzten dem Champion jedoch spürbar zu. Doch kämpft Lemstra jedem Ball bis zur Schmerzgrenze hinterher. Diese enorme Präsenz auf dem Platz, in Verbindung mit seiner Ausstrahlung, half ihm auch im Finale. Cool behielt er selbst gegen Kesthely nach einem Tiebreak im ersten Durchgang letztlich doch klar die Oberhand – 7:6, 6:2.

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Soma Kesthely (Piding) knackte schon im ersten Spiel Dominik Pauli vom MTTC Iphitos München. Später schaffte es der 33-jährige Kesthely aufgrund seines geduldigen Slice-Spiels und den Angriffen zum Volley-Abschluss bis ins Finale.

Aus der Region war auch Matthias Baumgartner vom TSV Teisendorf am Start. Er verlor zum Beginn gegen Luke Busse vom TTC Bad Wörishofen. Der Pidinger Benedikt Weißer schied gegen ebenfalls früh aus, allerdings gegen den späteren Turniersieger Kai Lemstra.

Dominik Haider vom TC Piding gewann zunächst gegen Bernhard Wieand aus Regensburg, hatte dann eine Kampflos-Partie, ehe er gegen Lemstra klar den Kürzeren zog. Josef Heigermoser vom TC Ruhpolding unterlag gleich im ersten Spiel gegen Maximilian Zyber (TC Rot-Weiß Eschenried).

Die Damen-Konkurrenz stand ganz im Zeichen von Vanessa Pinto vom TC Ludwigshafen-Oppau (Baden). Die 30-Jährige zeigte den Talenten klar die Grenzen auf. Sowohl Isabel Blazevic (Münchner Sportclub) als auch Anja Wildgruber (MTTC Iphitos München) zeigten tolles Tennis, jedoch noch nicht so weit, um Vanessa Pinto schlagen zu können. Das 6:1, 6:0 im Finale war gegenüber den engen Ballwechseln, die Wildgruber lieferte, keineswegs aussagekräftig.

Die Wintercup-Turnierserie in Ruhpolding wurde mit der insgesamt 10. Auflage seit 2009 abgeschlossen, 38 Bewerbe wurden ausgetragen. In dieser Wintersaison gab es vier Damen- und Herren-Turniere in Ruhpolding. Derzeit wird ein Hauptsponsor gesucht, da die Finanzierung für die Turniere im Januar und Februar momentan nicht möglich ist. bit

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