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So viele Ehrungen wie noch nie in Traunreut

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Insgesamt zehn Jugendliche erhielten eine Goldmedaille für ihre sportlichen Erfolge. Unser Bild zeigt (vorne von links) Marcel Schalch, David Mangold, Sonja Fischer sowie (hinten von links) Pascal Schalch, Maxim Borger, Wladimir Terengin, Korbinian Pichler, Sportreferent Manfred Nord und Bürgermeister Franz Parzinger. (Fotos: Mix)

Die Stadt Traunreut ehrte 125 Sportler, die im Jahr 2012 in ihrem jeweiligen Sport herausragende Erfolge erzielt hatten. So viele Auszeichnungen wie dieses Jahr gab es in der Stadt noch nie.


Besonders groß war die Gruppe von Menschen mit Behinderung, die in den unterschiedlichsten Sportarten aktiv und erfolgreich waren. Insgesamt gab es bei der Sportlerehrung im Bereich Kinder und Jugendliche drei Bronze-, 33 Silber- und zehn Goldmedaillen. Bei den Erwachsenen wurden sechs Bronze-, 51 Silber- und 22 Goldmedaillen verliehen.

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Bürgermeister Franz Parzinger betonte, dass einige der Sportler schon seit vielen Jahren regelmäßig ausgezeichnet würden. Alle bewiesen mit ihren Leistungen, dass sie großen Trainingsfleiß, Ehrgeiz aber auch Talent besitzen.

Der Bürgermeister zählte einige wichtige Aspekte des Sports auf: »Er ist gesund, fördert das Selbstbewusstsein, ist Garant für eine kurzweilige Freizeitgestaltung und hat wichtigen sozialen Charakter.« Sportreferent Manfred Nord hob hervor: »Unsere Sportler sind uns viel wert und die Stadt weiß sehr wohl um die wichtige Arbeit der Sportvereine.«

Die Geehrten erhielten jeweils eine Ehrenurkunde und eine Medaille und wurden von den Anwesenden im Saal gebührend mit Applaus gewürdigt. Im Vorfeld der Veranstaltung waren alle Sportler zu einem Essen eingeladen.

Herausragend unter den Auszeichnungen für 2012 war die große Schar an Menschen mit Behinderung oder Handicap. Sie übten in verschiedenen Vereinen in der Stadt die Sportart Karate aus oder nahmen an den Special Olympics teil. Auffallend war laut Manfred Nord auch, dass rund ein Drittel der Geehrten eine Kampfsportart betreiben. »Ist das ein neuer Trend bei uns in der Stadt?«, stellte er die Frage in den Raum. Als »Exot« bezeichnete der Sportreferent den einzigen Sportler, der sein »Sportgerät« dabei hatte: Hans Perschl vom Verein für Deutsche Schäferhunde wurde mit seinem Hund Deutscher Meister im Agility-Sport. mix