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»So schön wie eine kleine Nordschleife«

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Flott unterwegs: In Daytona lag Christopher Haase mit seinem Team im Audi R8 LMS gut im Rennen – doch dann musste das Team nach einem Getriebeproblem aufgeben. Nun hofft Haase an diesem Wochenende in Bathurst auf einen Spitzenplatz. (Foto: Bob Chapman - Autosport Image)

Auf eine große Herausforderung darf sich der Kirchanschöringer Autorennfahrer Christopher Haase freuen: Er ist an diesem Wochenende beim Zwölf-Stunden-Rennen von Bathurst (Australien) am Start. Dort geht er gemeinsam mit Christopher Mies und Marco Mapelli für das Team Jamec Pem Racing (Australien) mit einem neuen Audi R8 LMS auf die Strecke.


Doch die Konkurrenz ist groß: Insgesamt 24 Rennwagen allein aus der Gruppe der leistungsstärksten GT3-Sportwagen – zu denen auch der Audi R8 LMS gehört – sind am Start. Dabei sind sieben Hersteller vertreten. Alleine sieben der 24 Fahrertrios sind dabei mit einem Audi unterwegs. Unter anderem sind auch noch Steven McLaughlan, Rene Rast und Garth Tander für das Team Jamec Pem Racing im Einsatz.

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Doch nicht nur der starken Konkurrenz wegen hat Haase größten Respekt vor dieser Herausforderung: Zwar würde er mit seinen Fahrerkollegen »dem neuen Auto sehr gerne den ersten Sieg dort schenken.« Aber: »Bathurst ist so speziell, da sollte man sich vorab keine allzu großen Hoffnungen machen«, mahnt er.

Seine Vorfreude ist aber groß. Zum einen, weil das Rennen in Bathurst sehr reizvoll ist. Es sei »anstrengend einerseits, weil es sehr heiß und unglaublich fordernd ist. Toll andererseits, weil die Stimmung herrlich und die Strecke so wunderschön ist, wie eine kleine Nordschleife (am Nürburgring, d. Red.)«, beschreibt der 28-Jährige das, was auf ihn zukommt.

Doch er selbst fühlt sich fit, den er hat bereits seinen ersten Renneinsatz hinter sich gebracht: Bei den 24 Stunden von Daytona (USA) schien gemeinsam mit Pierre Kaffer, Tracy Krohn und Nic Jonsson ein Podestplatz in der GTD-Klasse möglich. Das Fahrerquartett des Teams Flying Lizard Motorsports, das noch mit einer alten Version des Audi R8 LMS antrat, lag gut im Rennen. Selbst nach einer Reparaturpause lief es gut, »das Team hat super gearbeitet und die Fahrer waren fehlerlos.« Dann aber tauchte ein Getriebeproblem auf. Daher gab das Team drei Stunden vor Rennende auf, um das Auto zu schonen. »Eine richtige Entscheidung, wenngleich sehr schade für die Mannschaft«, so der Kirchanschöringer.

Trösten konnte er sich damit, dass das Team Magnus Racing mit dem neuen R8 LMS siegte. Und mit einem neuen Audi darf nun auch Haase fahren. Ob es dann gleich für ihn zu einem Sieg reicht? who