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»So schnell wie möglich 40 Punkte erreichen«

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Er hofft auf den direkten Klassenerhalt in der Fußball-Bayernliga Süd: Manuel Jung vom SV Kirchanschöring. (Foto: Butzhammer)

Trotz der winterlichen Verhältnisse starten die Bayernliga-Fußballer des SV Kirchanschöring am morgigen Donnerstag in die Vorbereitung, um pünktlich zum Liga-Auftakt am 2. März gegen Schwabmünchen fit zu sein. Mehr als 20 Trainingseinheiten hat SVK-Trainer Michael Kostner mit seinem Team um Co-Trainer Alex Harsch, Torwart-Trainer Thomas Zimmermann und Fitness-Coach Harry Singhartinger vorgesehen, samt einem viertägigen Trainingslager.


Kostner selbst wurde übrigens in einem Internet-Portal zum »Trainer des Jahres 2018« der Bayernliga Süd gekürt, noch vor dem Trainer des Spitzenreiters, Andreas Pummer, von Türkgücü-Ataspor München.

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Wie in den vergangenen Jahren wird ein Teil der Trainingseinheiten auf dem Kunstrasenplatz des TuS Alztal in Garching stattfinden. Nebenbei stehen einige Testspiele auf dem Programm, gegen die Regionalligisten 1860 Rosenheim (Samstag, 26. Januar) und Wacker Burghausen (Donnerstag, 21. Februar), die Landesligisten TSV Kastl (Samstag, 2. Februar), SB Rosenheim (Samstag, 9. Februar) und den FC Töging (Samstag, 23. Februar). Die A-Junioren des SV Wacker Burghausen (Mittwoch, 6. Februar) runden die Test-Serie neben dem Liga-Konkurrenten SpVgg Hankofen-Hailing (Samstag, 16. Februar/während des Trainingslagers in Anif) ab. So haben die Bayernliga-Kicker während der Zeit vom Donnerstag bis zum Samstag, 2. März gerade einmal 14 freie Tage ohne Trainingseinheiten.

Co-Kapitän und Mittelfeldmotor Manuel Jung hofft, bedingt durch die Witterung, »überhaupt auf einem Kunstrasen vernünftig trainieren zu können«. Denn nur auf »Stabilitätsübungen in der Halle« hätten die wenigsten Spieler Lust. In der Winterpause seien er und seine Team-Kollegen »selbst verantwortlich« gewesen, sich fit zu halten.

Jung war beispielsweise im Sportpark Freilassing aktiv, »mit Freunden oder Mannschaftskollegen«, andere SVK-Spieler seien im Wintersport sehr aktiv gewesen, bei Skitouren oder »einfach nur Skifahren«. Oberstes Ziel sei es natürlich, »so schnell wie möglich die 40-Punkte-Marke in der Bayernliga zu erreichen. Die dürften wieder nötig sein, um die Relegation oder gar den direkten Abstieg zu vermeiden. Dass die Relegation bei uns kein Spieler nochmals mitmachen will, ist klar«, so Jung.

Er sieht es einerseits als schwierig an, »das, was wir im Sommer geschafft haben, zu wiederholen«. Außerdem wäre eine normale Sommerpause mitsamt Sommervorbereitung auf die neue Saison erstrebenswert. »Wir hatten letzten Sommer kaum Pause, nur ein freies Wochenende. Deshalb war die Winterpause für alle sehr wichtig, um zur Ruhe zu kommen und Kräfte zu sammeln.«

Manu, wie ihn seine Kollegen auf dem Platz rufen, freut sich darauf, die Mannschaft wiederzusehen. Allerdings sei die Vorbereitung im Winter »nie wirklich schön«, alleine schon aufgrund der Verhältnisse und der damit verbundenen begrenzten Trainingsmöglichkeiten. »Aber da müssen wir durch«, so Jung, »denn ab Anfang März geht es in den Endspurt der Saison.«

Das Vorbereitungsprogramm der Gelb-Schwarzen bis zum Saisonstart am 2. März 2019: 1860 Rosenheim (26. Januar, 14.30 Uhr, Sportanlage Jahnstraße, Kunstrasen), TSV Kastl (2. Februar, 15 Uhr, St. Wolfgang, Kunstrasen), SV Wacker Burghausen A-Junioren (6. Februar), SB Rosenheim (9. Februar, 13 Uhr, Josef-März-Stadion, Kunstrasen), Hankofen (16. Februar, 17 Uhr, USK Anif), SV Wacker Burghausen (21. Februar, 19 Uhr, Wacker-Arena), FC Töging (23. Februar, 16 Uhr, Sportzentrum Garching, Kunstrasen). mw