weather-image

Siegsdorf und Perach trennen sich 1:1

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Aufmerksam: Maxi Trzewik klärt hier vor Antun Putak, dem Schützen des 0:1. (Foto: Weitz)

Fußball-Magerkost erhielten die knapp 100 Zuschauer im Kreisliga-Spiel des TSV Siegsdorf gegen den FC Perach geboten. Die Aigner-Elf tat sich sehr schwer gegen defensiv eingestellte Gäste, Torchance blieben eher Mangelware. So trennten sich beide Teams im Duell der Kreisliga II letztlich mit einem 1:1-Unentschieden.


Mit dem Führungstreffer der Gäste zum 0:1 in der 7. Minute wurden die Hausherren fast aus dem Nichts heraus bereits früh geschockt. Antun Putak spitzelte das Leder zunächst nach einer Hereingabe von rechts aus kurzer Distanz auf Torwart König, von wo der Ball an die Querlatte sprang und Putak schließlich im Nachsetzen nur noch den Kopf hinhalten musste und etwas glücklich aus 2 m einnickte.

Anzeige

Wenig Kombinationen und kaum Torchancen

Perach zog sich in der Folgezeit weit zurück, machte die Räume eng, sodass sich Siegsdorf sehr schwer tat, ein gelungenes Kombinationsspiel, geschweige denn Torchancen zu kreieren. In der 12. Minute streifte ein Fernschuss von Tobias Krause aus 25 m knapp übers Tor. Danach verflachte die Partie zusehends. So dauerte es bis zur 36. Minute, ehe es die nächste Torraumszene zu sehen gab. Andi Frauendienst setzte sich auf der rechten Aussenbahn durch, passte klug zurück auf Paul Wittmann, der aus 14 m am Fußreflex von Gästetorhüter Andreas Kirschner scheiterte. Aber es blieb über weite Strecken ein zerfahrenes Spiel auf mäßigem Kreisliga-Niveau.

Die Gäste aus Perach waren nach dem Seitenwechsel wohl noch nicht ganz bei der Sache, denn Andi Frauendienst kam völlig freistehend im Strafraum aus 12 m zum Schuss, doch er scheiterte komplett überhastet an Kirschner. Der Aigner-Elf konnte man zwar das Zeugnis »stets bemüht« ausstellen, doch es fehlte weiterhin die richtige Idee bzw. Durchschlagskraft gegen das Abwehrbollwerk des FC Perach. Die Gäste agierten meistens mit zwei sehr defensiven Viererketten und waren einzig auf Spielzerstörung aus.

Verdienter Ausgleich in der 80. Minute

In der 60. Minute verzog Frauendienst auf halbrechts aus 16 m über das Tor, Arthur Wittmann ebenfalls per Seitfallzieher aus 14 m (66.). Die Gäste verwalteten bis dato geschickt ihren Vorsprung, doch der TSV drückte nun nochmal aufs Gaspedal und erarbeitete sich in der 80. Minute schließlich den verdienten 1:1-Ausgleich. Trzewik setzte sich an der Strafraumgrenze energisch durch und legte quer zu Arthur Wittmann, der sofort abzog und flach an Schlussmann Kirschner vorbei ins linke untere Eck einschob.

Die Heimelf wollte nun natürlich mehr, einen Mayer-Fernschuss aus 22 m konnte Kirschner entschärfen (83.). In der Schlussminute hätte Raphael Doll zum Siegesgaranten avancieren können, nachdem er mit der schönsten Kombination des gesamten Spiels schön freigespielt wurde, doch aus 11 m vertändelte er alleinstehend doch noch den Ball. So mussten sich beide Teams am Ende mit dem Remis begnügen. MG

- Anzeige -