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Siegsdorf festigte Spitzenposition

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Einen glücklichen, aber nicht unverdienten 1:0-Heimsieg landete der immer noch ungeschlagene Spitzenreiter der Fußball-Kreisklasse Gruppe IV, TSV Siegsdorf, gegen den Nachbarn aus Inzell. Mit dem Erfolg vergrößerte die Felber-Elf den Abstand auf die Verfolger aus Berchtesgaden und Inzell.


Es entwickelte sich vor der tollen Derbykulisse von 280 Zuschauern eine hochinteressante, kampfbetonte Partie, in der vor allem die Gäste durch überharte Gangart die spielerische Stärke des TSV Siegsdorf wettzumachen versuchten. So musste der Kreisklassen-Spitzenreiter bereits früh im ersten Durchgang verletzungsbedingt wechseln, ließ sich aber durch die personellen Umstellungen nicht verunsichern.

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Die Gastgeber, die von Anfang an versuchten durch Pressing den Gegner zu attackieren, kamen in der 6. Minute zur ersten Möglichkeit. Andi Gastager schnappte sich den Ball im Mittelfeld, passte quer zu Wittmann. Der ließ geschickt durch zu Andi Frauendienst, der aus etwas spitzem Winkel abzog. Bauregger kratzte in letzter Sekunde den Ball von der Linie.

Doch schon in der 13. Minute wurde der Anfangsdruck der Siegsdorfer mit dem 1:0 belohnt. Paul Wittmann schickte Frauendienst in die Gasse, dessen scharfe Hereingabe Martin Soell unglücklich und unhaltbar ins eigene Tor abfälschte. Siegsdorf setzte nach. Wittmann wurde lang geschickt und lief allein auf den jungen Inzeller Schlussmann Bernhard Hallweger zu, der Flachschuss aus 14 Meter verfehlte jedoch das Tor knapp.

Der SC Inzell konnte sich in der Folge etwas vom Anfangsdruck befreien und kam erstmals in der 20. Minute gefährlich vor das TSV-Tor. Michi Schaffler setzte sich schön auf der linken Außenbahn durch, dessen Kurzpass erreichte Inzells stärksten Mann, Andreas Panitz, der den Ball sehenswert an- und mitnahm, im letzten Moment aber einschussbereit gestoppt wurde.

In der 37. Minute blitzte wieder die Kopfballstärke von Panitz nach einer Freistoßflanke auf, doch er verzog knapp. Kurz darauf erneut ein blitzschneller Konter der Heimelf; der eingewechselte Jovan Cosic wurde diagonal steil geschickt, doch er verzog aus 18 Meter knapp. Nur eine Minute später war die Inzeller Hintermannschaft erneut nicht auf der Höhe des Geschehens, Soell vertändelte gegen Wittmann, der ihm das Leder abluchste, kurz vor Torabschluss aber von Rieder abgedrängt wurde.

Zu Beginn der zweiten Hälfte nahmen beide Teams etwas das Tempo aus dem Spiel und so dauerte es bis zur 58. Minute, ehe es wieder gefährlich wurde. Nach einer Flanke von Inzells Dumberger stieg Michi Schaffler am höchsten und köpfte aus 10 Meter nur Zentimeter vorbei. Die Gäste machten nun deutlich mehr Druck und kamen durch Andreas Diessbacher in der 62. Minute zur nächsten Chance. Er setzte sich geschickt in Szene, seinen flacher Schlenzer ins lange Eck konnte Robert Weinberger im Kasten des TSV aber festhalten.

In der Schlussphase versuchte der SC Inzell nochmal alles. Nach einem Gewusel im Siegsdorfer Strafraum kamen gleich mehrere Offensivspieler der Gäste zum Abschluss, jedoch gelangte immer wieder ein TSV-Abwehrbein dazwischen. In der Nachspielzeit wurde es zwar etwas hektisch, doch außer eines Platzverweises für Fabian Zeidler wegen Meckerns passierte nicht mehr viel. MG