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Siegsdorf enttäuscht in Hammerau

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Der Hammerauer Lucas Dillenbourg (rechts) erzielte in dieser Szene das 2:0 mit einem sehenswerten Volley-Seitfallzieher. Der Siegsdorfer Alexej Uebler kam zu spät. (Foto: Wirth)

Der FC Hammerau hatte sich in der Fußball-Kreisliga Gruppe II auf eine hart umkämpfte Partie eingestellt. Doch Aufsteiger TSV Siegsdorf ließ an diesem Tag vieles vermissen und war mit der 1:5-Klatsche am Ende noch gut bedient. Hammerau bleibt damit ganz vorne dabei, während Siegsdorf weiter um den Klassenerhalt zittern muss.


Bereits kurz nach dem Anpfiff enteilte auf dem rechten Flügel Matej Kovac und prüfte mit einem satten Flachschuss TSV-Torwart Fabian König, der den Ball gerade noch um den Pfosten drehen konnte. Es dauerte nur vier Minuten, ehe der Franzose Lucas Dillenbourg ein technisches Kabinettstückchen lieferte. Er legte sich mit einem Kopfballheber über seinen verblüfften Gegenspieler Alexej Uebler hinweg das Leder maßgerecht vor und schloss die Aktion mit dem 1:0 ab.

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Auch in der Folge rollte ein Hammerauer Angriff nach dem anderen auf das TSV-Gehäuse. Ein Klasse-Pass von Julian Galler brachte Stefan Eisenreich perfekt in Schussposition. König wehrte kurz ab, den Nachschuss donnerte Norbert Heudecker in den zweiten Stock. Allein die 11. Minute war das Eintrittsgeld wert, als Manuel Weiß mit einem wunderbaren Diagonalpass Dillenbourg bediente und dieser mit einem spektakulären Volley-Seitfallzieher das 2:0 machte. Dem Druck der Heimelf hielten die Gäste nicht weiter stand. In der 35. Minute lieferte Kovac einen phänomenalen Pass auf Julian Galler, der die zügige Ballstafette mit dem 3:0 abschloss.

Drei Minuten nach dem Pausentee waren offenbar noch nicht alle FC-Akteure gedanklich im Spiel, denn auf der rechten Seite »verhungerte« eine Ballrückgabe zum ungeprüften Torwart Sebastian Bayer, der sich plötzlich dem nachsetzenden Alexander Mayer gegenübersah und in diesem Direktduell das Nachsehen hatte – 3:1. Wer nun ein energisches Aufbäumen der Gäste erwartete, wurde enttäuscht. Als gar in der 52. Minute Galler die Siegsdorfer Abwehr schwindlig spielte und zum 4:1 einschoss, sah sich TSV-Trainer Helmut Felber genötigt, sich selber einzuwechseln.

Genützt hat es freilich nicht viel, denn die Hammerauer spielten mit dem Aufsteiger weiterhin Katz und Maus. Aus einer Vielzahl von Chancen gelang der Heimelf aber nur noch eine Ergebniserhöhung zum 5:1 (65.). Ausgangspunkt war ein von Rehrl ausgeführter Eckstoß von der rechten Seite. Kovac kam ans Leder und fackelte nicht lange.

Erst in den letzten acht Minuten strahlten die Gäste Torgefahr aus. Da wurde Bayer bei einem 18-Meter-Schuss von Felix König gefordert und Stefan Walcher versuchte es aus 25 Meter mit einem über die Latte vergebenen Verzweiflungsschuss. Als sich Michael Huber auf der linken Strafraumseite durchsetzte, verdribbelte er sich letztlich. schl