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Sieg zur Premiere von Ali Gezer?

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Er grübelt noch über die richtige Aufstellung: Wagings neuer Trainer Ali Gezer. (Foto: Zucker)

Endlich mal nicht Abstiegskampf bis zum Ende – das ist der Wunsch der Waginger Fußballer und Fans für die Saison 2016/17 in der Bezirksliga Ost, die am heutigen Samstag um 14.30 Uhr mit der Heimvorstellung gegen den TSV Ebersberg beginnt. »Die Vorbereitung ist zufriedenstellend verlaufen«, sagt Wagings Abteilungsleiter Stefan Hinterreiter, »die Abgänge konnten durch interne und externe Neuzugänge gut aufgefangen werden.« Insofern ist der Optimismus der »Seerosen« groß, dass man mit einem Dreier starten kann.


Der prominenteste Neue ist jedoch kein Spieler, der dem Team auf dem Platz weiterhelfen kann, sondern Trainer Ali Gezer, der in seiner aktiven Zeit beim ESV Freilassing sogar viertklassig – in der früheren Landesliga Süd – unterwegs war. »Die Ergebnisse in der Testphase waren zweitrangig«, so Hinterreiter, »Ali ist es vor allem darum gegangen, die Mannschaft kennenzulernen und gewisse Abläufe zu testen und einzustudieren.«

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Verzichten muss Gezer (vorerst) noch auf Manuel Sternhuber, Wolfgang Gabler, Dennis Baumgartner und Neuzugang Andi Siegel, die nach ihren Verletzungen beziehungsweise aus schulischen Gründen erst kürzlich wieder ins Training eingestiegen sind. »Diesmal sind sie noch nicht im Kader«, weiß Hinterreiter, der im Übrigen selbst nach seinem Innenbandriss im Test gegen den SV Kay für mindestens sieben Wochen ausfällt.

Mit Ebersberg gastiert heute eine Mannschaft im Wilhelm-Scharnow-Stadion, gegen die die »Seerosen« noch nie gewinnen konnten. Dieser Fluch soll heute gegen 16.15 Uhr – wenn der Abpfiff erfolgt - der Vergangenheit angehören. »Wir wollen mit einem positiven Auftakt in die Saison starten und gleich Punkte für den frühzeitigen Klassenerhalt sammeln«, sagt Hinterreiter.

Gezer ist mit dem Spielermaterial, das er in Waging zur Verfügung hat, sehr zufrieden. »Der Kader ist qualitativ und quantitativ absolut in Ordnung«, meint der Nachfolger des Trainerduos Bruno Tschoner/Robert Kranich. Ziel für heute sei »wenn möglich ein Heimsieg.« Es mache ihm »unheimlichen Spaß«, mit der Mannschaft zu trainieren, freut sich Gezer. »Die Jungs machen es mir sehr schwer, eine erste Elf zu finden, was für einen Trainer ja super ist.« Nun wär’s ihm natürlich recht, wenn auch der heutige Endstand »super« wäre. cs