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»Sie haben sich gut verkauft«

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Er war der jüngste Teilnehmer der deutschen Biathleten und überzeugte im Verfolgungslauf: Simon Groß. (Foto: Wukits)

Der Nachwuchstrainer am heimischen Stützpunkt, Kristian Mehringer ist mit dem Abschneiden seiner jungen Biathleten bei den EYOF-Winterspielen zufrieden. Diese gingen in Vorarlberg und Liechtenstein über die Bühne. »Sie haben sich gut verkauft und Erfahrungen im internationalen Vergleich machen können«, sagte Mehringer.


Insgesamt waren vier Sportler aus seiner Truppe am Start. Die beste Leistung lieferte Sophia Schneider vom SV Oberteisendorf ab. Sie holte im Verfolgungsrennen mit dem 3. Platz die Bronzemedaille und das, obwohl sie aus dem Sprint einen 11. Platz als »Rucksack« mitbrachte. Schneider lieferte im Verfolgungslauf die beste Laufleistung im gesamten Feld ab.

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Nachdem sie im Liegendanschlag drei Fehler fabriziert hatte, kam sie im Stehendschießen ohne »Fahrkarte« durch. Bereits im Sprint hatte Sophia Schneider die beste Laufzeit, »aber mit vier Strafrunden hat sie eine weitere mögliche Medaille verpasst«, bedauert Mehringer. Diese holte sie sich dann in der Mixed-Staffel, in der es erneut Bronze gab.

In dieser waren vom heimischen Stützpunkt, bzw. CJD Marinus Veit und Tobias Wanninger vertreten. Als vierte Athletin war noch Melanie Eccarius am Start. Eccarius war Startläuferin und übergab an Schneider mit einem Rückstand von 90 Sekunden auf die Spitze. Diesen Rückstand verkürzte die Oberteisendorferin auf 30 Sekunden mit einer famosen Leistung ohne Nachlader am Schießstand und einer schon gewohnt guten Leistung in der Loipe.

Marinus Veit brachte das deutsche Team hinter Norwegen und Russland auf den dritten Platz. Diesen sicherte als Schlussläufer Tobias Wanninger.

Begonnen hatten die Wettkämpfe mit dem Sprint. In diesem zeigte Marinus Veit mit dem achten Platz eine gute Leistung. Vom Pech verfolgt war Wanninger, er kam bei starkem Schneefall auf den 24. Platz. Jüngster Teilnehmer war Simon Groß (1998) vom SC Ruhpolding. Er verkaufte sich mit dem 25. Platz sehr gut. »Leider waren die Bedingungen nicht einfach. Es war sehr windig und Mitte des Rennens hat es stark zu schneien begonnen«, meinte Mehringer.

Beim Verfolger konnten sich die heimischen Skijäger alle steigern. Tobias Wanninger lief dank eines guten Schießens auf den sechsten Platz und Marinus Veit machte mit dem siebten Rang einen Platz gut. Auch Simon Groß gelang ein großer Sprung auf den 10. Platz. »Sie alle hatten ihre Nerven im Griff und konnten bei diesem Wettkampf zeigen, was sie drauf haben«, lobte Mehringer seine Schützlinge. SHu