weather-image
14°

»Shuttle-Service« und »bayerischer Abend«

0.0
0.0

Um die Wettkämpfe beim Deutschland-Cup im Gerätturnen gut zu betreuen, hatte sich Ausrichter TSV Waging einiges einfallen lassen. Immerhin waren hier ja die eingesetzten Kampfrichter (70 Damen und Herren) und die DTB-Offiziellen (5 Damen und Herren) zu Gast. Bereits am Tag vor den Wettkämpfen wurden einige Sportlerinnen und eine Kampfrichterin aus Hamburg bzw. Berlin vom eigens eingerichtetem »Shuttle-Service« in Salzburg am Flughafen in Empfang genommen.


Der vom TSV Waging beim Deutschen Turner-Bund (DTB) durchgesetzte Ablauf-Modus mit nur einem Gerätesatz (normalerweise wird dieser Wettkampf aufgrund der großen Teilnehmerzahl auf zwei Gerätesätzen parallel ausgetragen) zeigte sich vor allem in der Übersichtlichkeit für die Zuschauer als gute Wahl.

Anzeige

Da am ersten Tag nach den Wettkämpfen der jüngeren Mädchen bereits ab 14 Uhr die weibliche Jugend und die Erwachsenen am Start waren, wurden in der Schulturnhalle, direkt neben der Sportarena, eigens nochmal alle Geräte zum einturnen aufgebaut. Das Organisationsteam des TSV hatte die Riegenlaufpläne usw. fast auf die Minute eingeplant und allen Verantwortlichen der Wettkampf- und Kampfrichterleitung an die Hand gegeben, da es normalerweise kaum möglich ist, an einem Tag 164 Turnerinnen durch die Geräte zu schleusen.

Nachdem um ca. 18.30 Uhr der erste Wettkampftag abgeschlossen werden konnte, musste die komplette Halle für den folgenden Tag auf die Männergeräte umgebaut. Hierzu waren etwa 35 Helfer im einsatz – nach einer halben Stunde konnte das Podiumstraining der Herren freigegeben werden. Die Turner nutzten die Zeit bis ca. 20 Uhr, um die Geräte zu testen und sich mit der Umgebung vertraut zu machen.

Schon um 20 Uhr waren die meisten der Waginger Verantwortlichen mit bayerischer Tracht im Strandkurhaus am See erschienen, um die etwa 160 Gäste, die der Einladung zum »bayerischen Abend im Rahmen des Wettkampfs« gefolgt waren, zu begrüßen. Vorstand Beppo Hofmann begrüßte die angereisten Sportbegeisterten in bestem »Hochdeutsch« und die »Waginger-See-Musi« umrahmte den Festabend, der mit einem »bayerischen Buffet« seinen Auftakt fand. Die Gesellschaft löste sich gegen Mitternacht auf, auch hier wurde der vom Ausrichter organisierte »Shuttle-Service« bestens angenommen.

Nachdem am zweiten Wettkampftag gegen 17.30 Uhr alle Sieger geehrt waren, machte sich das Team des TSV Waging ans Aufräumen. Die etwa 70 Helfer schafften es, innerhalb von zwei Stunden alles abzubauen und die nicht vereinseigenen Geräte (Boden und Männergeräte) wieder in die Container zu verladen.

Nebenbei wurde die komplette Halle und alle Funktions- und Nebenräume gereinigt, sodass alles wieder in »Normalzustand« versetzt war. »Da gilt unseren Helfern ein großer Dank«, so Beppo Hofmann. Er freute sich zudem sehr darüber, dass sich »über die Hälfte der angereisten Gäste aus Sportlern und Begleitungen persönlich bei den Verantwortlichen bedankt haben.« Das habe es wohl kaum bei einer anderen Turnveranstaltung im Bundesgebiet jemals so gegeben, so der TSV-Vorstand. fb