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Sensationssieg für den EC Lampoding

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Die Stockschützen des EC Lampoding (von links) Helmut Schuhbeck, Robert Baumgartner, Andreas Neumaier, Manfred Reiter und Gottfried Obermayer holten sich die Deutsche Meisterschaft.

Mit einer Sensation endeten die Deutschen Meisterschaften im Mannschaftsspiel bei den Männern. In der Eissporthalle Ruhpolding erkämpfte sich der Eisstockclub Lampoding bei seinem allerersten Kampf um die schwarz-rot-goldene Krone des Eisstocksports auf Anhieb die nationale Goldmedaille. Und der Sieg war verdient dank einer über beide Wettbewerbstage »erstaunlich stabilen Mannschaftsleistung«, wie die Fachwelt nach dem knappen, aber souveränen 24:22-Finalsieg gegen Titelverteidiger EC Passau-Neustift urteilte.


Helmut Schuhbeck, Andreas Neumaier, Manfred Reiter, Gottfried Obermayer und Robert Baumgartner fuhren mit ihrem abgeklärten Auftreten den größten Erfolg in der bisherigen Lampodinger Vereinsgeschichte ein. Bei den Damen ging der Titel an den TSV Kühbach. Die Schwäbinnen setzten sich nach einem Wimpernschlagfinale mit 18:15 gegen den TSV Peiting durch. Damit wurden beide Titelverteidiger zu Deutschen Vizemeistern.

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»Knackpunkt war, dass der Endspielgegner Fehler gemacht hat und wir diese gnadenlos ausgenutzt haben«, hieß es beim Sensationsmeister EC Lampoding, der mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Mannschaftsspiel ein neues Kapitel der ohnehin steil nach oben zeigenden Vereinsgeschichte aufgeschlagen hat. Zum von ihm perfekt abgegebenen entscheidenden Schuss sagte Gottfried Obermayer überschwänglich: »Da musst du eine kalte Sau bleiben!«

Lampoding besiegte dabei den EC Passau-Neustift im Page-Playoff-Finale also gleich zweimal. Zum einen gewannen die Lampodinger das Qualifikationsspiel 1 mit 13:9 und dann eben auch das Finale mit 24:22. Damit verpassten Mathias Kobler, Gerhard Dobler, Johann Traunwieser, Alexander und Christoph Schäfer ihren dritten Deutschen Meistertitel in Folge.

Den Einzug ins Finale hatten die Dreiflüssestädter mit einem 14:10-Erfolg im Quali-Spiel 2 gegen den TSV Peiting geschafft. Christian Lindner, Thomas Rapp-König, Thomas Ainöder, Mathias Adler und Martin Baumgartner brachten letztendlich Bronze mit in den Landkreis Weilheim-Schongau. Der EC Saßbach, zuletzt zweimal Vizemeister, schied im Ausscheidungsspiel nach einer 10:16-Niederlage gegen Peiting aus. Bundesliga-Meister EC Blau-Weiß March und dem Deutschen Rekordmeister EC Grub fehlten zwei beziehungsweise drei Punkte ins Page-Playoff-Finale.

Die Finalspiele verfolgten etwa 800 Zuschauer. Bei der anschließenden Siegerehrung dankte DESV-Präsident Christian Lindner den Organisatoren des EC Surheim und übergab an Anton Poschner für die DM-Organisation und die Jugendförderung einen Scheck über 1000 Euro.

Mit einem Festabend im Ruhpoldinger Kurhaus fand diese großartige Veranstaltung ihren Abschluss. Veranstaltungsleiter Anton Poschner überreichte allen Mannschaften ein Präsent zur Erinnerung. Lob gab's für die Surheimer für die Organisation. Mit den Helfern aus dem Verein wurde vor Ort alles bestens arrangiert – es war ein Ereignis, das in die Vereinsgeschichte eingehen wird. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Kleinbesetzung der Surheimer Musikkapelle. kam