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Seeon vergrößert Pallinger Sorgen

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Der SV Seeon/Seebruck hat mit dem 2:1-Sieg beim TSV Palling die Hausherren in der Fußball-Kreisklasse Gruppe II in schwere Abstiegsnöte befördert. In einem mäßigem Spiel auf schwerem Geläuf entschied ein sensationelles Freistoßtor von Michael Gernhäuser die Partie.


Die Hausherren konnten sich in der ersten Halbzeit noch eine leichte Überlegenheit herausspielen. Nach 18 Minuten schickte Libero Josef Wurm Florian Sienz steil, der mit einer feinen Einzelleistung zwei Verteidiger narrte. Seinen Volleyschuss klärte Gästetorhüter Christoph Weidinger mit Mühe zur Ecke. Nachdem Sienz einen Freistoß knapp neben das Tor gesetzt hatte (25.) und Stephan Langschwerts Schuss knapp über die Querlatte gestrichen war (28.), setzten die Gäste die unsortierte Abwehr der Hausherren nach einer halben Stunde mit einem Konter unter Druck. Nach Vorlage des quirligen Thomas Mitterer schob Daniel Axthammer den Ball knapp neben das Gehäuse.

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In der zweiten Hälfte nahmen die Gäste das Heft in die Hand. Gleich nach der Pause musste sich Pallings Schlussmann Markus Babinger gewaltig strecken, um einen Schuss von Christian Zehetmaier aus dem langen Eck zu fischen.

Eine knappe Stunde war gespielt, als es das erste Mal im Tor von Babinger »klingelte«. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld der Pallinger wurde der freistehende Michael Gernhäuser steil geschickt. Dieser bediente den ebenfalls ungedeckten Mitterer, der das Leder überlegt in die lange Ecke schob. In der 73. Minute scheiterte Mitterer allein vor Babinger an dessen starkem Reflex.

Stattdessen kamen die Hausherren zum Ausgleich: Matthias Berger foulte Sienz im Sechzehner, beim folgenden Strafstoß schob Manuel Berger den Ball zum 1:1 ins linke Eck.

Im Gegenzug wurde dem SV Seeon ein Freistoß aus über 30 Metern Torentfernung zugesprochen. Gernhäuser versenkte ihn im Kreuzeck – ein Traumtor, unhaltbar für Babinger! Palling warf nun alles nach vorne und Maxi Neudecker den Ausgleich auf dem Fuß. Eine weite Freistoßflanke von Sienz beförderte er aus kurzer Distanz aufs Tor, aber Weidinger bekam irgendwie noch eine Hand ans Leder (85.). Somit blieb es beim nicht unverdienten Sieg der Gäste. helm