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Seeon Lakers starten in Vilsbiburg

Für die Seeon Lakers beginnt am morgigen Samstag die neue Bezirksligasaison mit einem Auswärtsspiel in Vilsbiburg. Die Baskets Vilsbiburg II sind ein unangenehmer Auftaktgegner; gegen den Zweitplatzierten der Vorjahrestabelle gab es für die Lakers in den letzten beiden Aufeinandertreffen nichts zu holen. Insgesamt wird es wohl eine schwierige Saison für die Korbjäger aus Seeon, bei denen einige wichtige Akteure der vergangenen Jahre fehlen werden.

Die von Christoph Gum unter seine Fittiche genommenen Lakers müssen einige Lücken schließen. Centerspieler Daniel Berger hat die Seeoner verlassen und sich der direkten Konkurrenz aus Traunstein angeschlossen. Er geht ab sofort für die DJK auf Punktejagd. Der Kapitän und bisherige Spielertrainer Christian Herbst wird aus beruflichen Gründen nicht mehr länger in Seeon spielen können und auch Johannes Mitterer wird aufgrund seines Studiums wohl höchstens vereinzelt antreten können. Dafür rücken mit Benjamin Rosnitschek, Peter Linner, Martin Huber und Michael Passauer einige junge Spieler in die Mannschaft auf. Mit Sebastian Reichgruber wird zudem ein neues Gesicht im Lakers-Trikot zu sehen sein, er spielte zuletzt in Trostberg.

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Mit diesen Abgängen müssen in einer sehr jungen Seeoner Truppe die Verantwortungen neu verteilt werden, um Erfolge feiern zu können. Da man auf den wichtigen Positionen recht dünn besetzt ist, sollten mögliche Geschwindigkeitsvorteile genutzt werden und das schnelle Spiel nach vorne forciert werden. Auf diese Weise konnte man auch vergangene Saison viele Partien ausgeglichen gestalten, bei denen aber am Ende oftmals die nötige Abgeklärtheit fehlte, um als Sieger vom Feld zu gehen.

Aus diesen Erfahrungen müssen die Lakers ihre Lehren ziehen und zudem ihre Freiwurfquote verbessern. Sollte des Weiteren Christoph Gum, der die Lakers vor einigen Jahren in die Oberliga führen konnte, für ein paar Spiele auflaufen können, würden dessen Erfahrung und Präsenz als potenter Dreierschütze dem Spiel der Seeoner eindeutig gut tun.

Letztendlich blicken die Seeoner einem ungewissen Saisonverlauf entgegen, die Aufsteiger aus Bad Reichenhall, Zwiesel und Altenerding, sowie der Absteiger Grafing und die neu entstandene Spielgemeinschaft aus Töging/Jettenbach sind aktuell nur schwer einzuschätzen. Mit den beiden Traunsteiner Vereinen TV und DJK lieferte man sich vergangenes Jahr oftmals hitzige und enge Partien, gleiches galt für die Begegnungen mit der Mannschaft aus Tittling.

Möchten die Seeoner Lakers ihr erstes Spiel in Vilsbiburg erfolgreich gestalten, gilt es, vor allem die Kreise von Florian Weichselgärtner einzuschränken, der den besten Punkteschnitt aller Akteure der vergangenen Bezirksligasaison aufwies. Ansonsten sollten sich die Lakers auf ihre eigenen Stärken besinnen, versuchen, zu schnellen Korberfolgen zu kommen und die Konzentration über den gesamten Spielverlauf hochhalten. jr