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»Sechs-Punkte-Spiel« für den SBC Traunstein II

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Andreas Stankov (links) will mit dem SB Chiemgau Traunstein II beim TSV Berchtesgaden den ersten Auswärtssieg der Saison holen. Oberteisendorfs Johannes Neumeier empfängt mit seinem Team den SV Ruhpolding. (Foto: Wirth)

Der SC Inzell (32 Punkte) kann als Tabellenführer der Fußball-Kreisklasse IV bereits heute, Freitag, weiter vorlegen: Mit dem SC Vachendorf (18) ist um 18 Uhr der Tabellenneunte zu Gast in Inzell. Die Gastgeber haben mit ihrem Derbysieg (4:1) gegen Ruhpolding am vergangenen Wochenende den BSC Surheim (31) von der Tabellenspitze verdrängt, allerdings haben die Surheimer nun ein Spiel weniger auf dem Konto. Inzell will nun erneut seine Heimstärke ausspielen: Während Vachendorf erst einmal auswärts siegreich war, haben die Gastgeber noch kein Heimspiel verloren und zu Hause erst ein Unentschieden verbucht.


Nachziehen kann der Tabellenzweite erst am Samstag um 14 Uhr beim FC Bischofswiesen (11. Platz/13), der sich zuletzt zu Hause mit 3:4 dem SC Anger geschlagen geben musste und gefährlich nahe an der Gefahrenzone steht: Nur zwei Zähler trennen die Mannschaft vom Abstiegs-Relegationsplatz 12.

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Den belegt momentan der SB Chiemgau Traunstein II (11), der am Samstag um 15 Uhr im Kellerduell beim TSV Berchtesgaden (14./7) gefordert ist. Der TSV hat zwar erst zwei Saisonspiele gewonnen, allerdings feierten die Berchtesgadener beide Siege auf dem eigenen Rasen. Das Hinspiel ging mit 6:0 klar an die Traunsteiner – Trainer Gerry Straßhofer weiß aber, dass das erneute Aufeinandertreffen »unter ganz anderen Vorzeichen« steht. Die Gäste haben immer noch mit Personalproblemen zu kämpfen, außerdem hat der SBC II in dieser Saison auswärts noch keine Partie gewonnen.

»Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel, das wir nicht verlieren dürfen«, betont Gerry Straßhofer. Der erste Auswärtssieg soll mit »Mut und Engagement« gelingen, Traunstein fahre zuversichtlich nach Berchtesgaden. Gerry Straßhofer warnt aber auch, dass das Duell »ein harter Kampf« wird. »Wer über 90 Minuten konzentrierter und konsequenter spielt, wird gewinnen.«

Ebenfalls in der Abstiegszone steht der ESV Freilassing II (13./9), der am Samstag um 14.30 Uhr beim ASV Piding (4./24) keine einfache Aufgabe vor sich hat und nach dem Unentschieden im Kellerduell gegen den TSV Berchtesgaden (2:2) dringend Punkte braucht, um den Anschluss nicht vorzeitig zu verlieren.

Schließlich hat der SV Ruhpolding als Tabellenzehnter bereits 16 Zähler auf dem Konto, am Sonntag sollen um 14.30 Uhr beim SV Oberteisendorf (25) weitere hinzukommen. Allerdings wollen auch die Gastgeber punkten, die nach dem 3:1-Sieg gegen den SB Chiemgau Traunstein II auf den 3. Platz vorgerückt sind. »Beim Duell Absteiger gegen Aufsteiger sind wir Favorit«, erklärt SVO-Pressesprecher Raphael Omelanowsky.

Als drittbeste Heimmannschaft hat Oberteisendorf bereits fünf Siege und ein Unentschieden auf dem eigenen Rasen geholt, zu Hause gab es erst eine Niederlage. »Vor dem eigenen Publikum sollten wir das Spiel schon gewinnen«, meint Omelanowsky. Vor der Saison habe sich der Kreisliga-Absteiger einen Platz unter den ersten fünf Mannschaften der Liga als Ziel gesetzt. »Jetzt wollen wir den 3. Platz auch verteidigen.«

Dort hat Oberteisendorf allerdings nur einen Punkt Vorsprung auf den ASV Piding und den SC Anger (5./24). Anger muss am Samstag um 16.15 Uhr beim SV Kirchanschöring II (7./20) antreten, der sich am vergangenen Wochenende zwar mit 2:3 beim SC Vachendorf geschlagen geben musste, zu Hause aber erst ein Spiel verloren und die übrigen fünf gewonnen hat. Das Hinspiel musste Kirchanschöring kampflos abgeben, weil der Verein keine Mannschaft stellen konnte – so kommt es am Samstag zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Vereine in dieser Saison.

Die Chance auf eine Revanche hat hingegen der TSV Fridolfing (6./23) beim ASV Grassau (8./19). Das Hinspiel gewann Grassau mit 3:1 – deshalb weiß Fridolfings Trainer Bernhard Zeif, dass »wieder ein schwieriges Spiel« auf seine Mannschaft zukommt. »Wir müssen versuchen, defensiv weniger Fehler zu machen«, sagt er. Denn die Verletzungssorgen der Fridolfinger seien im Defensivbereich am größten – und Entspannung ist momentan nicht in Sicht, »eher eine Verschlechterung«.

Trotzdem wollen die Gäste auf ihre Auswärtsstärke bauen – in sechs Spielen gab es vier Siege und ein Unentschieden – und in Grassau »Zählbares mitnehmen«, wie Fridolfings Trainer betont. »Offensiv klappt es bei uns ja.« Das bewies die Mannschaft zuletzt beim 4:4 gegen den ASV Piding. Fridolfing und Grassau haben noch ein Spiel weniger (13) als die Konkurrenz absolviert, der ASV blieb am vergangenen Wochenende spielfrei, weil Surheim das Spiel abgesagt hatte.

In der Kreisklasse III steckt der TSV Traunwalchen (13./5) weiter am Tabellenende fest. Beim FC Perach gab es am vergangenen Wochenende die zehnte Saisonniederlage, am Sonntag sollen um 14 Uhr gegen den SV DJK Pleiskirchen (6./18) endlich wieder Punkte her – alle fünf Zähler holte Traunwalchen bisher auf dem eigenen Rasen. jom