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Sechs Stunden um Medaillen gekämpft

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Talentierter Judoka obenauf: Philipp Vajen vom TuS Töging wurde in der Gewichtsklasse bis 50 kg Drittplatzierter. (Foto: Wittenzellner)

Attraktiver Judosport wurde bei den Südbayerischen Einzelmeisterschaften in der Klasse U18 geboten, für die nach dem letztwöchigen Kampfmarathon erneut der TSV Palling als Ausrichter zur Verfügung stand. 188 Teilnehmer aus ganz Südbayern waren zu der auf drei Matten ausgetragenen Gebietsmeisterschaft angetreten.


Dabei mussten einige regionale Talente unter den angetretenen 125 jungen Männern und den 63 jungen Frauen erkennen, dass die Luft nach oben immer dünner wird. Entsprechend holten insbesondere Judoka aus dem Landes- oder Bundeskader die vorderen Plätze. Eine Reihe von Judoka bestätigten aber ihre guten Platzierungen bei den Oberbayerischen Meisterschaften, die eine Woche zuvor ebenfalls in Palling ausgetragen worden waren. Während von den regionalen Vereinen in der MU18 insbesondere der TuS Bad Aibling mit seinen Talenten überzeugen konnte, präsentierte sich in der FU18 der SV Hirten stark und holte gleich zweimal Gold und einmal Silber.

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Unter den Augen von diversen Funktionären im Bayerischen Judoverband, darunter auch zwei Landestrainer sowie Stützpunktleiter Ivan Radu, wurde sechs Stunden lang guter Judosport geboten. Für viele junge Judoka steht nun als nächstes die Teilnahme bei den Bayerischen Meisterschaften auf dem Programm, die am kommenden Wochenende von der TG Höchberg in Unterfranken ausgerichtet werden.

»Die neuen Regeln wurden gut umgesetzt«, freute sich Pallings Abteilungsleiter Ludwig Tradler, der im Bezirk Oberbayern als Kampfrichterobmann fungiert. Viele vorzeitige Siege zeigten, dass die jüngsten Regeländerungen dem Judosport gut tun, der dadurch schneller und aktionsreicher geworden ist. Der TSV Palling hatte die Meisterschaft üblicherweise organisatorisch »gut im Griff.« awi