Sebastian Wagnerberger übernimmt

Bildtext einblenden

Der neue Präsident des Golfclubs Chieming heißt Sebastian »Wasti« Wagnerberger. Er ist gebürtiger Münchner und wird heuer 50. Als Fünfjähriger hatte er bereits einen Golfschläger in der Hand – zu Zeiten, als der Golfsport in der Region noch in den Kinderschuhen steckte.


Vater Fritz Wagnerberger, überregional bekannt als langjähriger Präsident des Deutschen Skiverbands, war immer schon mit dem Golfsport verbunden. Und als dessen Bruder 1982 Gründungsmitglied beim Golfclub Chieming wurde, war der kleine Sebastian quasi von Beginn an dabei. »Ich habe eine sehr niedrige Mitgliedsnummer, nicht zwei- aber doch niedrig dreistellig«, sagt der neue Präsident, der nun auch auf den Spuren seines Vaters wandelt, der selbst auch mal Präsident im Chieminger Golfclub war.

Anzeige

Sebastian Wagnerberger, Chef eines Planungsbüros für Architektur und Innenarchitektur, ist verheiratet und Vater dreier Kinder. Er selbst hat aktuell ein Handicap von 6, in den vergangenen Jahren lag es sogar zwischen 3 und 5. Er hat schon in sämtlichen Mannschaften für Chieming gespielt – von der Jugend bis zu den Senioren. Sein Größter Erfolg war mit der Chieminger Jugend der Titel des Bayerischen Mannschaftsmeisters. Kurios: der aktuelle Pro, also Trainer, Markus Banik war damals Wagnerbergers Teamkollege und wurde im gleichen Jahr Bayerischer Einzelmeister. Sein Vater war der erste Präsident in Chieming.

Dieses Amt übernimmt nun Sebastian Wagnerberger. »Schorsch Brüderl, der sich zwölf Jahre lang verantwortlich zeichnete, hatte angekündigt, sich zurückzuziehen«, berichtet der neue Präsident. »Viele kamen auf mich zu, aber ich wehrte mich nach Kräften, weil das Amt doch mit einer Menge Arbeit verbunden ist.«

Schließlich ließ er sich aber doch breitschlagen. Zusammen mit dem neuen Vizepräsident Bruno Crone wurde ein Team aufgestellt (siehe Kasten), das einstimmig gewählt wurde. »Crone ist sehr engagiert, er war früher Nationalspieler und arbeitet gut mit unserem Nachwuchs, ein idealer Vize«, schwärmt Wagnerberger, der den Namen Club gar nicht so sehr mag. »Da ist etwas Elitäres dran, wie Yachtclub, das brauch ich nicht«, ergänzt der neue Vereinschef, der in den nächsten Jahren rund 650 Mitglieder, davon rund 350 Vollzahler, führt.

kk

Mehr aus Traunstein
Mehr aus Traunstein
Einstellungen