weather-image

SCV weiter heimstark

5.0
5.0

Bei sehr schwierigen Bedingungen aufgrund starken Windes setzte sich der SC Vachendorf in der Fußball-Kreisklasse IV verdient mit 2:0 gegen den SV Laufen durch. Der SC Vachendorf bleibt damit eines der heimstärksten Teams der Liga.


Die erste Halbzeit stand klar im Zeichen des Gastgebers. Der SC Vachendorf spielte konsequent nach vorne und hätte bei besserer Chancenauswertung das Spiel schon in dieser entscheiden können. In der zweiten Hälfte kam dann der SV Laufen etwas besser ins Spiel.

Anzeige

Der SCV, der gleich auf drei seiner Mittelfeldspieler (Alois Hartl, Thomas Klauser und Maximilian Loreck) verletzungsbedingt verzichten musste, begann das Spiel offensiv. Die erste gute Chance für den SCV gab es schon in der 7. Minute. Eine verunglückte Flanke von Spielertrainer Adrian Klein senkte sich nur knapp über das Laufener Tor. Dann gab es einen Freistoß aus ca. 28 m Entfernung. Manuel Schlesak legte sich den Ball zurecht und jagte diesen per Aufsetzer in die Maschen – das verdiente 1:0 (19.).

Fünf Minuten später flankte Bernhard Rosenegger nach einer schönen Aktion auf Schlesak, doch dessen Kopfball war etwas zu hoch angesetzt. Kurze Zeit schickte Rosenegger diesmal Schlesak steil – hier konnte ein Verteidiger gerade noch den Ball weggrätschen (34.). Der SCV drängte Laufen weiter in die Defensive.

In der 40. Minute setzte sich Florian Zeller durch und zog sofort ab, doch Torwart Philipp Kroiß klärte mit einer Glanzparade (40.). Drei Minuten später wurde der agile Merdan Cam nach einer kurz gespielten Ecke im Sechzehner gelegt. Den fälligen Elfer verwandelte Florian Zeller souverän zum 2:0. Kurz vor der Pause hätte Manuel Schlesak beinahe noch die Vorentscheidung herbeigeführt. Doch er hatte das Pech, dass gleich zwei Schüsse um Zentimeter das SVL-Tor verfehlten.

Die zweite Halbzeit begann gleich wieder mit einer elfmeterreifen Situation für den SCV. Merdan Cam hatte sich gut durchgesetzt und abgezogen – diesen Schuss wehrte ein Laufener Verteidiger mit dem Arm ab, zum Leidwesen der Zuschauer blieb der fällige Elfmeterpfiff aus (47.).

Adrian Klein flankte auf Florian Zeller, doch dessen Direktabnahme aus 8 m ging weit übers Tor (58.). Aus dem Nichts heraus wäre in der 63. Minute beinahe der Anschlusstreffer gefallen – Laufens Bester, Gerhard Nafe, hatte aus vollem Lauf abgezogen, doch die Latte verhinderte einen Treffer. Eine Minute später zog Nafe nochmals ab, doch dieser Schuss war eine sichere Beute von Florian Oberhauser im Tor des SCV. Nun verflachte die Partie zunehmend und so blieb es bei dem verdienten 2:0-Sieg des SCV. TL