weather-image
20°

Schwierige Wetterbedingungen beim Sprint in der Hachau

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Starkes Schneegestöber herrschte beim Geschicklichkeitsparcours der kleinsten Langläufer. (Foto: Wegscheider)

Bei Neuschnee und zum Teil stürmischen Böen mussten die über 250 Langläufer beim 5. Bewerb des Sparkassencups des Skiverbands Chiemgau ins Rennen gehen. Dabei stellte der Neuschnee die Serviceleute vor eine große Herausforderung, um den schnellsten Ski zu präparieren. Trotz der widrigen Umstände war es laut Langlauf-Sportwart Toni Strehuber vom SV Chiemgau eine gelungene Veranstaltung mit einer guten Organisation. »Gerade im Hinblick auf den Deutschen Schülercup am kommenden Wochenende war es eine gute Genaralprobe. Schade nur, dass die Buben der S 15 im Finale nicht den letzten Einsatz zeigten und am Ende gemeinsam über die Ziellinie fuhren.«


Rennen stand kurzfristig auf der Kippe

Anzeige

Zunächst stand der Prolog auf dem Programm, wobei alle im 20-Sekunden-Takt auf die Strecke geschickt wurden. Die jeweils schnellsten Sechs durften dann das Finale bestreiten, das wegen der schwierigen Wetterbedingungen kurzzeitig in Frage stand, dann aber doch durchgeführt werden konnte.

In der S 8 der Mädchen siegte Lena Hofmeister (SV Oberteisendorf). Schnellster Bub in dieser Klasse war Kilian Pfaffinger (WSV Reit im Winkl). Franziska Hasenknopf aus Bischofswiesen setzte sich im Finale der S 9 durch. Einen Doppelsieg des SV Oberteisendorf gab es bei den Buben der S 9 durch Fabian Gehmeier und Konstantin Klokotschnik. Dritter wurde Lokalmatador Korbinian Kübler vom SC Hammer.

In der S 10 der Mädchen gab Sonja Mayer vom SC Hammer ganz klar den Ton an. Nachdem sie schon den Prolog für sich entschieden hatte, setzte sie sich auch im Finale durch. Wieder war der SV Oberteisendorf bei den Buben tonangebend mit den beiden Sportlern Leopold Klokotschnik (1.) und Laurin Schmid (2.).

Bei der Klasse S 11 war sowohl im Prolog als auch im Finale Carolin Will vom SV Oberteisendorf die Schnellste. Ebenfalls nach Oberteisendorf ging der Sieg bei den Buben in dieser Klasse durch Marco Hofmeister. Bis zu dieser Klasse waren im Finale 500 Meter zu laufen.

Ab der S 12 mussten 1000 Meter gesprintet werden. Das schnellste Mädchen dabei war Lisa Zinecker aus Oberteisendorf. Dahinter folgten die beiden Traunsteinerinnen Paula Schuhbeck und Marlene Fichtner – wie bei den Zeiten im Prolog. Baltasar Strähhuber vom SC Traunstein gab bei den Buben den Ton an und siegte vor Severin Bächle vom SV Oberteisendorf und Simon Pfaffinger aus Reit im Winkl. Lena Hartl vom SC Vachendorf gelang es in der S 13 ihre Gegnerinnen Anna Prams vom SV Oberteisendorf und Ann-Kathrin Schmitt vom SC Bergen auf Distanz zu halten. Ihr Vereinskamerad Flori Stasswender schaffte das bei den Buben der S 13 und setzte sich gegen David Ziegler (Oberteisendorf) und Maxi Scharf (Stein/St. Georgen) durch.

Paula Kühn aus Reit im Winkl war die Gejagte in der S 14 und ließ ihren Gegnerinnen keine Chance. Auf Platz zwei landete Lisa Mayer vom SC Alzing vor Franziska Helminger vom SC Ainring. Seine Prologbestzeit behauptete Sebastian Enzinger vom SV Oberteisendorf auch im Finale. Ihm folgten Alexander Brandner und Josef Pelzer beide vom WSV Bischofswiesen.

Der Tagessieg der Schülerinnen bei den Mädchen ging an Viktoria Valentin, die sich gegen ihre Vereinskollegin Kathrin Will und Anna Steinbacher vom SC Inzell durchsetzte. Bei den Buben der S 15 konnte kein Tagessieger ermittelt werden, da sich alle einig waren und gemeinsam über den Zielstrich liefen, was nicht gerade Begeisterung bei einigen Trainern hervorrief. Im Prolog war Anian Sossau (SC Eisenärzt) der Schnellste gewesen.

Anita Beer war bei der Jugend nicht zu stoppen

In der weiblichen Jugend dominierte Anita Beer vom TSV Siegsdorf und ließ sich auch von den nachfolgenden beiden Oberteisendorferinnen Theresa Mösenlechner und Elisabeth Spiegelsberger nicht die Butter vom Brot nehmen. Schnellster Jugendlicher war Sebastian Braun vom SK Berchtesgaden vor Jakob Mädler vom WSV Aschau und Quirin Wolf vom SC Ruhpolding.

Zwischen dem Prolog und den Finalläufen wurde der Geschicklichkeitsparcours durchgeführt, bei dem trotz des schlechten Wetters über 60 Kinder am Start waren. Die abschließende Siegerehrung wurde zügig abgewickelt, um die jungen Sportler nicht unnötig lange aufzuhalten. Deshalb verzichtete man auch auf die Aufstellung der Werbebanner. Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung mit einer ausgezeichneten Streckenführung, was Sportwart Toni Strehuber bestätigte: »Das Rennen war wirklich anspruchsvoll. Besonders der Anstieg für die älteren Jahrgänge hatte es in sich, sodass nicht nur geschoben werden konnte. Auf diesem Niveau müssen wir weitermachen«, zollte er dem Veranstalter ein großes Lob. hw