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Schwierige Bedingungen, Top-Rennen

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Christian Vordermayer vom TV Traunstein war beim Ironman Malaysia am Start und fuhr dort ein ganz starkes Ergebnis ein. Er landete in seiner Altersklasse auf dem 16. Platz.

Was für ein krönender Abschluss einer starken Saison: Christian Vordermayer vom TV Traunstein war erstmals beim Ironman Malaysia in Langkawi am Start – und schaffte dort unter 1000 Startern eine starke Platzierung und eine Top-Zeit. Er kam nämlich nach 3,9 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen in 10:51,21 Stunden ins Ziel. Damit belegte er in seiner Altersklasse den 16. Platz und in der Gesamtwertung den 104. Platz. »Ich bin sehr zufrieden und glücklich«, bilanziert Christian Vordermayer.


Der Traunsteiner Triathlet stellte sich damit einem »der heißesten und härtesten Langdistanzen«. Vor allem die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit in Malaysia machen den Athleten Jahr für Jahr zu schaffen. Doch Vordermayer ging bestens vorbereitet in den Wettkampf. »Da möchte ich mich vor allem ganz herzlich bei Helmut Otillinger, Willi Knauer und Armin Hohenadler bedanken.«

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Bereits beim Schwimmen habe dann der Kampf mit der Temperatur begonnen, berichtet Vordermayer weiter, »nach den 3,9 km kommt man sich vor wie eine Weißwurst«. Verständlich: Schließlich hatte das Wasser rund 28 bis 30 Grad Celsius. »Das Kühlen des Körpers ist bei diesem Wettkampf am wichtigsten«, betont der TVT-Athlet, der nach 1:13 Stunden auf Platz 218 aus dem Wasser stieg.

Vor allem beim Radfahren war die Hitze unerträglich. »Ich konnte dabei auch nicht meine volle Leistung abrufen«, gibt sich Vordermayer selbstkritisch. Und auf der Radstrecke gab's noch eine andere Tücke: Mittendrin setzte nämlich ein Monsunregen ein. »Rund 30 Minuten hat es wie aus Eimern gegossen«, erinnert sich der sympathische Sportler. »Man musste extrem vorsichtig fahren, da man nichts mehr sah und Bäche von Wasser über die Straße liefen.«

Der Bike-Kurs war mit knapp 1500 Höhenmeter und teilweise sehr verwinkelten Passagen zudem auch noch anspruchsvoll. Am Ende hatte Vordermayer aber die zwölftbeste Zeit in seiner Altersklasse (5:23,36 Stunden). »Damit war ich zufrieden.«

Bei der letzten Disziplin – die Eisenmänner mussten zum Abschluss noch einen Marathon absolvieren – lief dann alles hervorragend. »Das Laufen war super«, freut sich Vordermayer, der auch hier den 30 Grad Celsius und der Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent trotzte und die 42 km in 4:08,29 Stunden zurücklegte. »Nur an den Verpflegungsstationen habe ich viel Zeit gebraucht«, lacht er, »dort hatten die große Wasserbecken mit Eiswasser und Eimern zum Kühlen.« SB

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