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»Schwerste Bayernliga der letzten Jahre«

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Dem Surberger Luca Zeiser (rotes Trikot) gelang im vergangenen Jahr zum Saisonauftakt gegen Lichtenfels gleich der erste Sieg in der Männermannschaft.

Saisonauftakt für die Traunsteiner Ringer – und der hat es gleich in sich: So muss der Bayernligist im ersten Kampf am heutigen Samstag um 19.30 Uhr wie im vergangenen Jahr gegen den Ligafavoriten AC Lichtenfels antreten. Und nicht nur, dass der TVT gleich gegen den Ex-Bundesligisten auf die Matte geht, auch sonst ist die Liga gespickt mit Mannschaften, die dem TV Traunstein das Leben sportlich schwer machen wollen. »Die Liga ist vielleicht die schwerste Bayernliga der letzten Jahre«, sagt Traunsteins Cheftrainer Petar Stefanov – mit wenigen Mannschaften, die leicht zu besiegen sind.


Gerade scheint auch Aufsteiger TSV Berchtesgaden einen guten Lauf zu haben, der frühere Zweitligist Unterföhring und Oberliga-Absteiger Penzberg verfügen bekanntermaßen über einen starken Kader, auch die weiteren Kontrahenten aus Mering, Neumarkt und Oberölsbach sind eine sportliche Herausforderung. »Wir brauchen uns aber mit unserer Mannschaft nicht verstecken. Wir haben uns gut vorbereitet und haben eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Ringern in der Mannschaft«, meint Stefanov und erwartet, dass sich sein Team behaupten kann. »Der Klassenerhalt sollte zu schaffen sein«, gibt sich Traunsteins Trainer optimistisch.

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Ob es allerdings gegen Lichtenfels reichen wird, erscheint fraglich. Verfügen die Korbstädter doch über eine enorm starke Truppe, der verfehlte Oberligaaufstieg im vergangenen Jahr scheint eher ein Betriebsunfall gewesen zu sein. In diesem Jahr will Lichtenfels offenbar nichts dem Zufall überlassen und hat sich mit zusätzlichen Ringern verstärkt, die über internationale Erfahrung verfügen. So ist beispielsweise Schwergewichtler Lukas Banak als Olympiazehnter der Spiele in London wohl eine Nummer zu groß für alle Schwergewichtler in der Liga.

»Wir wollen trotz des scheinbar übermächtigen Gegners unseren Fans einen guten Saisoneinstand bieten und setzen auf einen guten Zuschauerzuspruch«, so der Traunsteiner Cheftrainer, der hofft, dass die mit einem Bus anreisenden Lichtenfelser Fans die Franz-Eyrich-Halle nicht zu einem Heimkampf für die Franken machen.

Bereits vorher kämpfen die Nachwuchsringer in der Grenzlandliga. Mit dem letztjährigen Zweiten, dem AC Wals, bekommt die Mannschaft um Jugendleiter André Singer einen schweren Brocken vorgesetzt. Allerdings verfügt der TVT über eine ausgeglichene Mannschaft mit wenig Schwachpunkten. Der Nachwuchskampf beginnt um 18.15 Uhr. awi