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Schweres Spiel auf engem Kunstrasen

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Er muss mit seiner Mannschaft in Ruhmannsfelden mit kräftiger Gegenwehr rechnen: Manuel Omelanowsky vom SV Kirchanschöring. (Foto: Butzhammer)

Wie hat der Fußball-Bayernligist SV Kirchanschöring die 14-tägige Spielpause genutzt? Diese Frage wird am morgigen Samstag um 14 Uhr im Kellerduell der »18. gegen 14.« der Fußball-Bayernliga Süd bei Schlusslicht SpVgg Ruhmannsfelden beantwortet. Eine Woche später steht dann für die Truppe von Spielertrainer Patrick Mölzl das frisch angesetzte Nachholspiel zu Hause gegen den SV Pullach auf dem Plan (Samstag, 5. Dezember, 14 Uhr).


Ex-Profi Mölzl spricht von einem »schweren Spiel auf Kunstrasen«, das die SVK-Kicker vor der Brust hätten. »Aber die Jungs brennen, wir wollen und müssen punkten«, so der Spielertrainer.

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Wengler warnt vor »heißem Pflaster«

Als »heißes Pflaster« bezeichnet auch Michael Wengler aus dem SVK-Medienteam die Spielstätte im niederbayerischen Landkreis Regen, »ich habe mir letzten Samstag die Begegnung gegen Hankofen vor Ort angesehen. Ganz so einfach wird das sicherlich nicht, das haben wir ja auch schon beim 1:1 im Hinspiel gesehen.« Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Gelb-Schwarzen satte 16 Zähler besser dastehen als der abgeschlagene Tabellenletzte, der mit großer Wahrscheinlichkeit in die Landesliga absteigen wird.

Ruhmannsfelden wartet immer noch auf den ersten Heimsieg und musste sich am vergangenen Wochenende im Niederbayern-Derby auf dem »nagelneuen, aber engen Kunstrasen« (Wengler) dem Nachbarn aus dem Gäuboden, SpVgg Hankofen-Hailing, mit 1:3 geschlagen geben.

Dabei fiel das 0:1 nach einem Freistoß, und das 0:2 kurz vor der Pause war fast die Vorentscheidung. »Ruhmannsfelden hat sonst wenig zugelassen, ist tief gestanden und hat vor allem Pässe in die Spitze verhindert«, erklärte Wengler.

»Fanatisches Publikum« unterstützt die Gastgeber

Und der SVK-Funktionär liefert gleich eine weitere Begründung hinterher, weshalb Dennis Kracker, Albert Eder und Co. höllisch aufpassen sollten: »Das fanatische Publikum in Ruhmannsfelden steht trotz der fast aussichtslosen Lage wie eine Wand hinter den Grün-Weißen.«

Dennoch wollen die »Anschöringer« mit einem Sieg über die Wolfgang-Kammerl-Elf – die zuletzt achtmal in Serie verlor – die Relegationszone so schnell wie möglich wieder verlassen.

Dazu muss die Einstellung stimmen, und das Gästeteam sollte auch die äußeren Umstände von Beginn an annehmen. Auch mit einem sogenannten dreckigen Sieg wären die SVK-Verantwortlichen diesmal zufrieden. cs