weather-image

Schweres Los zu Saisonbeginn

0.0
0.0

Härter hätte es die Trostberg Chiefs zum Auftakt der Saison in der Eishockey-Landesliga nicht treffen können. Die Kufenflitzer um ihren neuen Trainer Stefan Feldner müssen am morgigen Sonntag um 18 Uhr beim Tabellenführer EV Dingolfing antreten. Die Niederbayern haben bereits vier Spiele absolviert, alle Partien gewonnen und 36 Tore erzielt.


»Ich habe die Dingolfinger bei ihrem 8:2-Erfolg in Inzell gesehen. Sie sind eine gute Mannschaft, die auch vorne in der Tabelle mitspielen wird. Aber sie sind keine Übermannschaft«, meint Stefan Feldner, der neue, alte Trainer der Trostberg Chiefs, der vor drei Wochen das Amt von Marek Chudy übernahm.

Anzeige

Nun steigen die Chiefs als letzte Mannschaft in die Landesliga-Saison ein. »Für uns kein schwieriges Spiel. Wir haben keinen Druck und wir werden mit Kampf dagegenhalten«, gibt der Trainer die Marschroute vor. Allerdings weiß Feldner selbst noch nicht, ob die Kraft reicht und ob die Abstimmung passt. »Wir hatten in der Vorbereitung keinen so starken Gegner, darum wird alles erst einmal viel schneller gehen. Was wichtig sein wird, ist, dass wir möglichst wenig Fehler machen.«

Aktuell läuft es Feldners Aussagen zufolge noch etwas holprig bei den Trostberger Eishacklern, die Verletzten und Schichtarbeiter konnten nur bedingt am Training teilhaben. Den Erfolg der Vorsaison zu wiederholen (Platz fünf), wird ein schwieriges Unterfangen. Zum Saisonauftakt sind bei den Chiefs Stephan Bozner (ein Spiel) und Neuzugang Maxi Rusch (zwei Spiele) gesperrt. Erfreulich ist dagegen, dass Timmy Coutu nach seinem Handbruch wieder im Kader steht. »Er hat diese Woche schon trainiert«, so Feldner. Ansonsten sind die Trostberger personell komplett.

Trotz des Ausfalls des etatmäßigen Torhüters Maxi Kruck – er fällt wegen einer Schulteroperation mindestens bis Weihnachten aus – stehen dem Chiefs-Trainer drei Ersatzmänner zur Verfügung. Neben Georg Hirschvogl kämpfen auch Marco Kipran (der eine zweijährige Pause hinter sich hat) und Älzbären-Neuzugang Johannes Käsmeier um das Trikot mit der Nummer eins. Feldner selbst will ausschließlich hinter der Bande stehen. »Wenn Not am Mann ist, kann ich aber auch spielen. Ich habe die komplette Vorbereitung mitgemacht und bin fit.«

Das Spiel des EV Dingolfing ist sehr offensiv ausgerichtet; da könnte morgen eine Menge Arbeit auf die Chiefs-Abwehr zukommen. Das Team aus Niederbayern hat sich aus der Bayernliga-Mannschaft des EV Moosburg mit vier Akteuren verstärkt; darunter Torjäger Alexander Popp. Vom Bezirksligisten EV Bruckberg kamen zusätzlich zwei Spieler an die Isar. Damit ist die Mannschaft noch ausgeglichener als in der Vorsaison. Dennoch glaubt Stefan Feldner an die Chance »seiner« Chiefs: »Dass die Dingolfinger verwundbar sind, haben wir in Inzell gesehen. Wir müssen nur dagegenhalten.« td

- Anzeige -