weather-image

Schwerer Brocken für den SVK

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Sein Einsatz ist diesmal fraglich: Florian Hofmann vom SVK. (Foto: Butzhammer)

Prächtig verkauft hat sich im bisherigen Saisonverlauf der Fußball-Bayernligist SV Kirchanschöring. Vier Punkte sprangen aus den ersten beiden Auswärtsspielen in Holzkirchen und Sonthofen heraus. Und sollten die Mannen von Trainer Michael Kostner – derzeit im Umzugsstress – nun auch die Partie am morgigen Samstag (17 Uhr/Georg-Weber-Stadion) beim Ex-Regionalligisten TSV Rain/Lech ungeschlagen überstehen, so könnte man getrost von einem Traumstart sprechen. Dann wäre sicher einiges los am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr) in Fridolfing, wo bekanntlich die erste Saison-Heimvorstellung wegen der Kirchanschöringer Baumaßnahmen durchgeführt wird. Gegner ist dann übrigens die SpVgg Hankofen-Hailing.


Zunächst jedoch geht die Reise in den schwäbischen Landkreis Donau-Ries, wo mit dem TSV einer der Titelanwärter auf die Gelb-Schwarzen wartet. Die Rainer haben schon eine Begegnung mehr absolviert als die Crew um Kapitän Albert Eder, liegen jedoch nur einen Zähler vor dem SVK auf Rang 5 – die Partie ist also völlig überraschend ein Duell zweier Tabellennachbarn.

Anzeige

In den bisherigen Bayernliga-Spielen in Rain gingen die Kirchanschöringer mit 1:4 (Saison 2016/17) und 0:2 (Saison 2017/18) zwar leer aus, ein Sieg gelang ihnen jedoch schon mal gegen diesen hochkarätigen Gegner. »Im Hinspiel der Saison 2016/17 haben wir sie zu Hause 3:0 geschlagen«, erinnert sich Thaddäus Jell aus dem Kirchanschöringer Abteilungsleiter-Team, »damals war ich noch als Spieler dabei.«

Auch Jell hat großen Respekt vor der Elf von Trainer Karl Schreitmüller, die zuletzt einen eher glücklichen 2:1-Sieg in Holzkirchen und damit ihren ersten Saison-Dreier feierte. »Die Rainer sind sicher eine Mannschaft, die – wenn sie einen guten Tag erwischt – jedem Gegner sehr weh tun kann. Doch wenn wir sie gut bearbeiten, werden wir nicht chancenlos sein«, gibt sich der 29-jährige SVK-Funktionär zuversichtlich.

Aus beruflichen Gründen sei Maximilian Sturm diesmal verhindert, erklärte Jell, »und bei Florian Hofmann schaut es auch nicht gut aus.« Man werde beim angeschlagenen Mittelfeldmotor, dessen Leistenprobleme immer wieder auftreten, »kurzfristig entscheiden, ob es geht. Auf keinen Fall wollen wir da ein Risiko eingehen.« Doch ansonsten habe der SVK »die volle Kapelle« zur Verfügung und trete die Fahrt in die Blumenstadt durchaus voller Punktehoffnungen an.

Mit den Sommer-Neuzugängen sei man ohnehin sehr zufrieden, auch wenn es der eine oder andere von ihnen noch nicht in die Startformation geschafft hat. »Jeder von ihnen erfüllt die Erwartungen, vor allem auch menschlich.« Am besten auf dem Platz klappt es aktuell bei Albert Deiter, der bereits zwei Treffer erzielt hat, sowie beim Ex-Waldkraiburger Atakan Akdemir, »der in Sachen Umstellung auf die Bayernliga auch schon sehr weit ist«, so Thaddäus Jell. cs

Mehr aus Traunstein
Mehr aus Traunstein
Einstellungen